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Thema: MERIVA A: Kaufberatung 10 Jahre alt, div. Mängel

  1. #1
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    Blinzeln MERIVA A: Kaufberatung 10 Jahre alt, div. Mängel

    Hallo Experten,


    als älterer Mehrmarkenfahrer (69 Jahre, in den letzten 50 Jahren 16 Autos von 9 Herstellern gefahren) habe ich ein Angebot von einem guten, zuverlässigen Freund, der mir seinen 10-Jahre alten MERIVA A verkaufen würde. Ich brauche in Zukunft ein etwas höheres Auto, wäre daher sehr passend.
    (So richtig toll lesen sich die Berichte und Langzeittests zu diesem Auto ja nicht gerade, aber das trifft eben auf viele andere ähnliche Fahrzeuge auch zu).

    Daten: Benzin-Motor, 1600 ccm, 105 PS, EZ 9/2010 Laufleistung: 170000 km (davon ca. 50% Langstrecke).

    In den letzten 3 Jahren getauscht/ersetzt/repariert:

    Auspuff mit Krümmer,
    Stoßdämpfer,
    Zahnriemen,
    Nockenwellensensor
    Stabilisator Vorderachse / Spurstangen)


    Momentan bekannte größere Defekte:
    Vorderachsträger kaputtgerostet, Lenkgetriebe wohl teilausgeschlagen

    TÜV läuft Nov 2020 ab

    Preisidee: 1700 €

    - Ist das OK?

    - Was wird die Reparatur der beiden aktuell bekannten Schäden wohl kosten?

    - Gibt es allgemein bekannte wichtige Schwachpunkte bei diesem Modell (a´ la der schrottigen Steuerketten bei VW-Motoren (TSI 1.2/1.4).

    - Worauf sollte ich besonders achten?

    Heißen Dank für Hinweise/Meinungen / Einschätzungen
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von AstraF1.6_16V
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    Motor und Getriebe sind bei dem von dir favorisierten Fahrzeug eigentlich sehr robust und problemlos.
    Steuerkette ist keine vorhanden, Sonden ein Zahnriemen.
    Der wurde ja schon getauscht, ist auch erst alle 10 Jahre bzw. 150 tkm fällig.
    Vorderachse austauschen und Lenkgetriebe geht in einem Arbeitsschritt, da für den Austausch des Lenkgetriebes eh die Vorderachse runter muss.
    Neues Lenkgetriebe wird so um die 200€ Kosten im Zubehör (geschätzt), neue Vorderachse so im die 400€.
    Wenn du selbst schrauben kannst passt das, wenn du es in der Werkstatt machen lassen musst bist du schätzungsweise bei 1500€ an Kosten, die verdienen schließlich auch an den Teilen.
    Dann lohnt es sich weniger, denn für über 3 Mille bekommst du auch schon einen Meriva der nicht direkt in die Werkstatt muss.

    Im allgemeinen kannst mit einem meriva nicht viel falsch machen, weiß nicht wo du die vielen negativ Meinungen zu dem Fahrzeug gefunden hast aber normalerweise ist ein Meriva problemlos.
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  3. #3
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    Cool Danke für die Hinweise

    Zitat Zitat von AstraF1.6_16V Beitrag anzeigen
    Motor und Getriebe sind bei dem von dir favorisierten Fahrzeug eigentlich sehr robust und problemlos.
    Steuerkette ist keine vorhanden, Sonden ein Zahnriemen.
    Der wurde ja schon getauscht, ist auch erst alle 10 Jahre bzw. 150 tkm fällig.
    Vorderachse austauschen und Lenkgetriebe geht in einem Arbeitsschritt, da für den Austausch des Lenkgetriebes eh die Vorderachse runter muss.
    Neues Lenkgetriebe wird so um die 200€ Kosten im Zubehör (geschätzt), neue Vorderachse so im die 400€.
    Wenn du selbst schrauben kannst passt das, wenn du es in der Werkstatt machen lassen musst bist du schätzungsweise bei 1500€ an Kosten, die verdienen schließlich auch an den Teilen.
    Dann lohnt es sich weniger, denn für über 3 Mille bekommst du auch schon einen Meriva der nicht direkt in die Werkstatt muss.

    Im allgemeinen kannst mit einem meriva nicht viel falsch machen, weiß nicht wo du die vielen negativ Meinungen zu dem Fahrzeug gefunden hast aber normalerweise ist ein Meriva problemlos.
    Besten Dank - so ähnliche Preise habe ich heute bei einem freien Schrauber auch gekriegt. Da der ZR erst vor 30000 km gewechselt wurde, rel. neue Dämpfer, Reifen, Auspuff und Querlenker drin sind werd ich mir es doch überlegen - hätte dann ja immerhin frischen TÜV und wüßte daß der Wagen bisher vernünftig gefahren worden ist.
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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von DerEisMann
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  5. #5
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    Zitat Zitat von AstraF1.6_16V Beitrag anzeigen
    Motor und Getriebe sind bei dem von dir favorisierten Fahrzeug eigentlich sehr robust und problemlos.
    Steuerkette ist keine vorhanden, Sonden ein Zahnriemen.
    Der wurde ja schon getauscht, ist auch erst alle 10 Jahre bzw. 150 tkm fällig.
    Vorderachse austauschen und Lenkgetriebe geht in einem Arbeitsschritt, da für den Austausch des Lenkgetriebes eh die Vorderachse runter muss.
    Neues Lenkgetriebe wird so um die 200€ Kosten im Zubehör (geschätzt), neue Vorderachse so im die 400€.
    Wenn du selbst schrauben kannst passt das, wenn du es in der Werkstatt machen lassen musst bist du schätzungsweise bei 1500€ an Kosten, die verdienen schließlich auch an den Teilen.
    Dann lohnt es sich weniger, denn für über 3 Mille bekommst du auch schon einen Meriva der nicht direkt in die Werkstatt muss.

    Im allgemeinen kannst mit einem meriva nicht viel falsch machen, weiß nicht wo du die vielen negativ Meinungen zu dem Fahrzeug gefunden hast aber normalerweise ist ein Meriva problemlos.
    Gibt es bei EBAY oder sonst im web Anbieter von Achsträgern mit bekannt schlechter Qualität??
    Bzw: gibt es ggf. empfehlenswerte Händler.

    (Ich bin erstaunt daß es so viele Angebote gibt die gerade mal um die 140€ für einen neuen Achsträger wollen - verglichen mit immerhin über 400€ bei meiner (freien!) Werkstatt.
    Das hört sich erstmal danach an, daß diese preiswerten evtl. nicht allzulang halten....)
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  6. #6
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    Zitat Zitat von DerEisMann Beitrag anzeigen
    Wenn du Sicher gehen willst, mach die HU/AU selber irgendwo.
    Würde das genauso sehen.
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von DerEisMann
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    Habe ich bis jetzt auch so gemacht, im schlimmsten Fall hast du nur die Kosten für die HU/AU in den Sand gesetzt und nicht mehrere tauschend Euro.
    Denn es ist ohne große Probleme möglich so eine Plakette zu bekommen.
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  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von AstraF1.6_16V
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    Zitat Zitat von opelblitz Beitrag anzeigen
    (Ich bin erstaunt daß es so viele Angebote gibt die gerade mal um die 140€ für einen neuen Achsträger wollen - verglichen mit immerhin über 400€ bei meiner (freien!) Werkstatt.
    Das hört sich erstmal danach an, daß diese preiswerten evtl. nicht allzulang halten....)
    Wie ich bereits geschrieben habe, die Werkstatt verdient natürlich auch an den Teilen die sie verbauen, nicht nur an der Arbeitszeit.
    Ich denke nicht, dass es bei den Vorderachsen große Qualitätsunterschiede geben wird, kannst auch eine von ATP nehmen - schlechter als die originale von Opel kann die wohl auch nicht sein.

    Denk dran auch neue Lager für die Vorderachse zu kaufen, die sind i.d.r. bei den neuen Achsen nicht dabei.
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  9. #9
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    Danke für die Hinweise - ich werde das Auto kaufen - auch weil ich weiß wer es gefahren hat...

    Aber habe jetzt noch weitere Frage:
    Meine Werkstatt will über 440 € für den Achsträger, OPEL will 620 e - im web sehe ich aber jede Menge Angebote für ein Drittel. UND ZWAR: entweder als Neuteil (Ursprung/Qualität unklar) oder als älteres aufbereitetes Originalteil, das sowieso von prima Qualität ist/war.

    Bin jetzt sehr unentschlossen was ich nehmen soll:

    - beim Neuteil ist letztlich Hersteller/Material/Verarbeitung unklar. Ich weiß auch nicht ob gerade dieses Teil im Fahrbetrieb viel ausha
    lten muß, ob es brechen kann, wenn z.B. das Material nichts taugt. (ATP-Teile (hauseigene Marke: Q1) z.B. haben nicht gerade tolle Kritiken, meistens wohl aus China..) . Über DaParto.de gibt es mehrere Anbieter, die liegen um die 280€ - keine Ahnung ob/warum die ggf. wirklich besser sind...

    - bei einem wiederaufbereiteten Originalteil ("sandgestrahlt, pulverbeschichtet") ist eigtl. auch unklar, in welchem Zustand das vor der Aufbereitung war, wie alt es ist, was sich evtl. unter der neuen Oberfläche befindet
    (Ein Anbieter, der - zu ungefähr gleichem Preis - das Teil sowohl neu wie gebraucht anbietet, beiden meinte gestern am Telefon, wenn es sein Auto wäre würde er lieber das aufbereitete Teil nehmen...(!!??)

    Wäre sehr dankbar für nochmalige Tipps...
    Geändert von opelblitz (22.11.2020 um 15:28 Uhr)
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  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von AstraF1.6_16V
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    Zitat Zitat von opelblitz Beitrag anzeigen
    (Ein Anbieter, der - zu ungefähr gleichem Preis - das Teil sowohl neu wie gebraucht anbietet, beiden meinte gestern am Telefon, wenn es sein Auto wäre würde er lieber das aufbereitete Teil nehmen...(!!??)
    Dazu würde ich auch tendieren. Normalerweise werden die sehr ordentlich und sorgfältig aufbereitet, der Verkäufer muss dir darauf ja auch eine Garantie geben.
    Ich würde dass mal mit der Werkstatt absprechen, ob die auch bereit sind einen von dir angelieferten Aggregateträger einzubauen, gibt auch Werkstätten die das verweigern.
    Stimmt die Werkstatt dem Einbau zu, würde ich zum aufbereiteten Originalteil greifen.
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