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Thema: Tschüß Insignia, tschüß Opel

  1. #1
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    Tschüß Insignia, tschüß Opel

    Hey,


    nach über 13 Jahren und über gemeinsamen 320000km (Gesamtlaufleistungs 360000km) hab ich mich vorgestern, unter Tränen, von meinem Insignia getrennt. Trotz der hohen Laufleistung (okay, Motor, Turbo und Injektoren hatten erst 85tkm) hat sich ein neuer Besitzer gefunden der ihn weiterfahren und vor allem auch weiterpflegen möchte.


    Ich hab mit dem Auto echt viele schöne Erinnerungen verbunden. Meine Tochter hab ich zur Geburt damit ins Krankenhaus gebracht und dann auch wieder damit nach Hause gefahren. Wir hatten schöne Urlaube mit ihm. Sie hat dementsprechend auch richtig geheult, als er weggefahren ist Leider hat er mir auch immer wieder Sorgen bereitet, interssanterweise erst nach dem Motorschaden bei 275tkm. Davor war bis auf Verschleißteile eigentlich alles immer im grünen Bereich.


    Der Nachfolger des Insignia steht auch schon seit 1 Monat bei mir. Ich konnte mich zuerst nicht durchringen ihn bei kleinanzeigen und co. zu inserieren, weil ich eben keinen Bock auf "Bruda, was isd letzde Breis?" Die Händler im Umkreis wollten aber alle zu wenig geben, deshalb ist er doch dann über kleinanzeigen verkauft wurden - genannte "Käufer" hab ich aber immer direkt wieder abgewimmelt.


    Der Insignia wurde ersetzt durch einen E300de T-Modell aus 2019 mit bissel was über 100tkm und Ausstattungsmäßig fast "all in". Klassicher Leasingrückläufer. Aber ein Ausstattungsdetails des Insignia fehlt mir jeden Tag - die Recaros. Selbst nach 1200km am Stück mit Wohnwagen ist man da ohne Schmerzen oder ähnliches ausgestiegen. Der Insignia B hätte mir optisch auch richtig gut gefallen, aber motorenseitig ist man da ja, naja, wie soll ich sagen, optimal ist anders.


    Der Unterschied zwischen dem Benz und dem Insignia ist aber in allen Bereichen schon echt gewaltig. Und das Schönste ist - von meinen 45km Arbeitsweg (einfach Strecke) lege ich jetzt den Stadtteil und Landstraßenteil rein elektrisch zurück und komme damit auf um die 3-4l/100 km. Und den Strom macht meine Solaranlage...


    Felgenmäßig bin auch auch an die 18" gebunden. Zum einen weil ich Sommer- und Winterkompletträder dazu bekommen habe, zum anderen ist es gar nicht so einfach, bedingt durch die hohe Achslast, Felgen zu finden. Da komme ich nicht in Versuchung wieder 20" oder mehr zu fahren und mich dann jedesmal zu Tode zu ärgern, wenn man eine hohe Querfuge oder ein Schlagloch nicht gesehen hat.


    Der Insignia meines Vaters soll demnächst auch noch verkauft werden - 2.0 Turbo mit auch mittlerweile 270tkm. Wie hat unser Verkäufer im Autohaus so schön gesagt "Ihr seid ech liebe Kunden, aber keine guten Kunden. Ihr müsst öfter Autos bei mir kaufen!"


    Ich werd trotzdem immer mal wieder hier reinschauen, aber vielleicht dann doch nicht mehr so regelmäßig.

    IMG-20250118-WA0007-1.jpg
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von AstraF1.6_16V
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    Na dann mal allzeit gute Fahrt mit dem S213 mit Taxidiesel.

    Ich bin ja vor fast vier Jahren auch vom Insignia A 2.0T Facelift Modell auf den BMW G30 geswitcht und habe damals auch lange überlegt ob es statt des G30 nicht auch ein W213 als 350d werden soll, aber Dinge wie der damals schon veraltete V6 Diesel und das doch recht Barock wirkende Design (subjektiv, klar) brachten mich letztendlich zum BMW und damit weg von Opel und ich muss sagen bisher habe ich die Entscheidung nicht bereut, da der 5er wirklich sehr gut ist und bisher nie gemuckt hat. Also ich denke mit dem S213 hast du keine schlechte Entscheidung getroffen zumal Opel unter PSA sowieso nichts mehr adäquates zu bieten hat und sowieso in einer anderen Klasse spielt.
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  3. #3
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    Ich hatte noch paar andere Modelle im Blick. 5er G30 als 520d, A6 als 2.0 TDI, Superb und Passat auch als 2.0 TDI. Passat und Superb waren mir einfach viel zu langweilig, wenn man eingestiegen ist. Einfach total bieder. A6 wäre interessant gewesen, aber bei der Baureihe ab 2019 finde ich innen einfach nur fürchterlich, dass alles nur noch per Touch zu bedienen ist, selbst die Kimasteuerung. Außerdem Frontriebler und da ich ja desöfteren mal nen Wohnwagen ziehe, ist Heck- bzw. Allrad schon angenehmer. Das nächste DSG und Anhängerbetrieb - Anfahren am Berg und auf ner nassen wiese mag ja das DSG total gerne mit Gewicht am Haken. Der 5er war tatsächlich der Einzige, welcher damit noch im Spiel war. Wenn man allerdings die E-Tonne von innen gesehen hat (Widescreen, Comand usw.) ist der 5er wieder rausgefallen. Außerdem konnte halt nur Mercedes Plug in Hybrid + Diesel + Anhängelast bieten.

    So nen 6 Zylinder Diesel wäre schon schön, aber ich hab mir halt die Frage gestellt: Wozu? Mehrverbrauch, mehr Steuern, mehr Unterhaltskosten. Ich fahre, wenn ich auf der Autobahn fahre, meist Tempomat 120 km/h (Arbeitsweg) und wenn es mal um Langstrecke geht, dann so im Bereich 160 mit Tempomat. Wenn mich mal der Hafer sticht, marschiert das Eisenschwein in 6 Sekunden auf Hundert und läuft 250 km/h
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  4. #4
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    Ja, kann ich alles nachvollziehen.
    Wobei ich mal behaupte, so viel mehr unterhalt kosten die 6 Zylinder auch nicht.
    Da ich auch einen einfachen Arbeitsweg von 40km habe und davon fast 90% Autobahn bei meist Tempomat 130-140 finde ich 5.5 Liter im Schnitt dafür schon mehr als okay, wenn man es darauf anlegt schafft man auch 4 Liter im Lkw Schatten, aber wer will das schon dauerhaft, wollte es nur mal ausprobieren.
    Die R6 Motoren von BMW sind da einfach nur Klasse, auch der seidige Lauf.
    Was die Wartungskosten angeht, ich weiß nicht ob es das bei MB auch gibt aber bei BMW gibt es diese Service Inklusive Pakete, das kann man kaufen und dann sind die Inspektionen der nächsten Jahre abgedeckt, habe damals 1000€ für eine mittlere Inspektion, einen Bremsflüssigkeitswechsel und für eine große Inspektion bezahlt, also alles was in den drei Jahren anfällt, das finde ich absolut okay und spart mehrere hundert Euro im Vergleich zu einzeln gebuchten Inspektionen.
    Im Vergleich dazu war/ist Opel da ein gutes Stück teurer, hätte ich so zuvor nicht erwartet.
    Einzig negativ bei BMW: Teure Versicherungseinstufung, i.d.r. teurer als MB oder erst recht Audi.

    Überhaupt finde ich, dass man sagen muss Audi spielt nicht in der gleichen Klasse wie MB oder BMW, ist mir bei den Rückrufaktionen extrem aufgefallen.
    Bei meinem 5er gab es wie bei fast allen BMW Dieseln einen KBA Rückruf bzgl. AGR kühler.
    Zuerst nur neuprogmmierung, Monate später dann der Austausch. Beim Termin für den Austausch bekam ich kostenlos für 24h einen wirklich schicken I4 Edrive 40 inklusive Strom welchen ich intensiv probegefahren habe und bei Abholung sogar noch einen 250€ Gutschein, absolut vorbildlich.
    Bei dem KBA Rückruf meines Audi bzgl. Takata Airbag hatte ich auch zwei Termine, einmal Prüfung des Airbags, dann Monate später der Austausch des Airbags. Kein kostenloser Leihwagen, kein Gutschein, noch nicht Mal ein Kaffee wurde mir angeboten.
    Damit ist Audi bzw. VAG für mich endgültig aus dem Rennen.
    Geändert von AstraF1.6_16V (04.03.2025 um 19:52 Uhr)
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  5. #5
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    Ja, vom Verbrauch her kann man den 6 Endern von BMW echt nix vorwerfen. Aber wie schon gesagt - 6 Zylinder wären toll, aber ich sehe den Sinn nicht so richtig für mich. Außer der Laufruhe haben die aktuell echt für mich nur Nachteile. Stichwort Steuer und Versicherung. Zumal nen großer Motor nicht mehr unbedingt die Garantie für viel Laufleistung ist - der E350CDI (S212) von nem Kumpel hat bei 245tkm die Seegel gestrichen und der wurde auch wirklich ordentlich behandelt. Er fährt jetzt auch E220d mit auch mittlerweile knapp 180tkm und außer Verschleißteilen ist nix gewesen. Den selben Motor hab ich ja auch verbaut und das Ding läuft Millionenhaft in den Taxen und funktioniert dort. Daher mache ich mir diesbezüglich wenig Sorgen.

    Bezüglich Versicherungseinstufung hab ich mich jetzt nicht genau informiert, aber von den großen drei denke ich das MB am günstigsten sein dürfte. Wer fährt denn E-Klasse T-Modell? Außendienstler und Familienväter. Wer die anderen beiden Marken, vor allem in Berlin fährt, darauf möchte ich nicht weiter eingehen... Audi und BMW sind halt auch ganz vorn dabei in der Unfallstatistik.

    Über die Inspektionskosten hab ich mir auch keine Gedanken gemacht. Es gibt eh keine Kulanz oder Garantie mehr bei den Herstellern, wenn das Auto "so alt" ist. Deshalb macht den ganzen Service nen befreundeter Kfz-Meister. Der betreut auch unsere anderen Autos. Und bezüglich des Eintrag ins digitale Seriveheft gibt es Mittel und Wege. Bei Audi ist man hier z.B. für die Mechanikerstunde bei glaube 250€. Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun.

    Was ich schon von vielen gehört habe, dass die Verschleißteile bei Mercedes im Vergleich zu den anderen Herstellern recht günstig sein sollen. Das hat mir auch meine Teiledealer hier im Ort schon mal gesagt, als ich den letzten Satz Bremsscheiben für den Insignia geholt habe. Er meinte nur, dass es bei nem Mercedes die Hälfte an Material gekostet hätte.
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  6. #6
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    Das stimmt schon soweit, gerade die Teileverfügbarkeit bei MB ist wirklich vorbildlich, selbst für 30 Jahre alte Autos bekommt man noch sehr viel Originalteile, da ist MB besser als BMW oder Audi aufgestellt, von Opel ganz zu schweigen da bekommt man oft schon für Autos die 8 Jahre aus der Produktion raus sind einiges nicht mehr.
    Mal sehen was als nächstes kommt, habe zwar vor den G30 noch ein paar Jahre zu behalten weil er wirklich sehr gut ist in allen Disziplinen, aber Elektro reizt mich schon, der I4 hat mir wirklich spaß gemacht.
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  7. #7
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    Vollelektro fällt fürs Familienauto aus, da wir damit in den Urlaub fahren und da hängt immer was hinten dran - entweder der Anhänger mitm Motorrad oder der Wohnwagen. Und so lange nicht alle Ladesäulen so aufgebaut sind wie Tankstellen (auf der einen Seite rein und gegenüberliegend wieder raus), fällt das flach, denn ich müsste vor jedem Laden den Hänger parken und abhängen und danach wieder anhängen. Außerdem sind die Reichweiten mit Wohnwagen nicht langsteckenkompatibel und die Ladezeit einfach noch zu lang.

    Kleines Beispiel - letzten Sommer, von Grado bis hier nach Berlin, knapp 1200km in einem Ritt mit Wohnwagen (15,5h Fahrt). War zwar anstrengend, 2x unterwegs für 5 Minuten getankt und dann immer regelmäßig Pausen gemacht. Unsere Tochter war tiefenentspannt und von der Anstrengung her war es auch entspannt - fast nur Autobahn. Die letzten 30km musste ich Landstraße fahren, weil die Autobahn gesperrt war und das hat ganzschön angestrengt (15h schon gefahren, nur geradeaus und dann mit 13m Gespannlänge durch Orte und Verkehrsinseln)



    Für meine Freundin, zum auf Arbeit fahren, wäre es perfekt (einfache Strecke 30km), aber ihr guter Golf 4 1.9 TDI fährt und fährt und fährt und fährt...
    Geändert von master_u (06.03.2025 um 12:52 Uhr)
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  8. #8
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    Dass ist halt der Punkt bei E-Autos. Dadurch dass der Wirkungsgrad im Vergleich zu Benzin/Diesel so gut ist, macht sich nunmal jede Verschlechterung der Rahmenbedingungen (Geschwindigkeit, Gewicht, CW-Wert...) direkt massiv bemerkbar.
    Beim Verbrenner merkt man es eben deutlich weniger, da sowieso über 50% des Kraftstoffs ungenutzt verbrannt werden.
    Aber dennoch bin ich mir Unsicher, ob die E-Mobilität wirklich zukünftig alternativlos sein wird.
    Klar, da wird sich im Bezug auf die Akkus noch etwas tun (Feststoff z.b.), prinzipiell sind wir da ja noch am Anfang obwohl es diese Antriebsform schon seit über 100 Jahren gibt.
    Aber ich rechne auch damit, dass man den Verbrenner nach wie vor weiter optimieren kann und glaube daher nicht dass dieser langfristig "stirbt".
    Mal sehen wie es kommt.
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  9. #9
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    Ich denke, wenn die Entwicklung mal dahingeht, dass man in 5 Minuten wieder auf 80% Akku ist, dann wäre so nen E-Auto schon ne Alternative. Und wenn das ganze dann noch so funktioniert, wie jetzt an der Tankstelle. Tesla hat ja gerade für das Model S und X lebenslang freies Laden am Powercharger im Angebot. Das ist schon ein sehr sehr geiles Angebot. Ja, okay, dass Auto ist für mich unbezahlbar, aber wenn man jetzt vor der Frage steht, sich nen neuen A6, E-Klasse oder nen SUV in der Klasse hinzustellen, wäre das tatsächlich ne geile Sache. Ich mein, man tankt das gesamte Autoleben lang einfach kostenlos...
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  10. #10
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    Es gibt in meinen Augen nur zwei brauchbare Lösungen - eine, die ich priorisieren würde, eine Notlösung. Wasserstoff steht nahezu unbegrenzt zur Verfügung (Wasser besteht zu 2/3 aus Wasserstoff), Sonnenenergie für die Elektrolyse ebenfalls. Was interessieren Wirkungsgrade, wenn die erforderliche Energie zum Nulltarif unbegrenzt zur Verfügung steht? Die Notlösung sind Wechselakkus - vorfahren, leeren Akku raus, vollgeladenen Akku rein, wegfahren. Dazu müssten sich nur die Hersteller auf einen Akkutyp einigen ...
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