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Thema: Erfahrungsbericht Opel Insignia 2.0 CDTI ST

  1. #1
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    Erfahrungsbericht Opel Insignia 2.0 CDTI ST

    2007 war mein erster eintrag im forum und ich begann hier mit einem langzeitbericht über meinen opel signum 1.9 cdti, den ich auch heute noch fahre. selbiges habe ich 2011 mit meinen opel insignia fortgeführt. meinen signum-eintrag kann ich zwar nicht mehr herstellen, der über meinen insignia lässt sich aber in gekürzter fassung noch zusammen basteln.

    so habe ich meinen insignia im august 2011 mit folgender motorisierung und ausstattungsmerkmalen geordert:

    2,0 cdti (118 kw/160 ps),
    6.gang schalter,
    sport,
    silbersee,

    u.a. afl-xenon, leder, opc-line, 20" alu, parkassistent, infinity und alles, was man(n) noch so braucht... .

    insgesamt hab ich den wagen schon recht grosszügig ausgestattet, die kreuzchen sind ja schnell gemacht. vorallem dann, wenn die eine ausstattungsoption eine andere voraussetzt. zum listenpreis war letzlich ein ordentlicher preisnachlass drin und auf die inzahlungnahme des kia ceed gab es noch 2.500 euro vom hersteller dazu.

    nun sind bereits die ersten 4.000 km auf der uhr und im vergleich zum 1.9 cdti finde ich, dass der motor nach der etwas rauen kaltlaufphase - ja, es ist ein diesel - harmonischer anspricht und auch nach oben hin deutlich besser geht. die anfahrschwäche, die bekanntlich der 1.9 cdti hat, ist m.E. beim 2.0 cdti nicht mehr vorhanden. beim dieselverbrauch bin ich im durchschnitt derzeit bei 6,5l/100 km angekommen, da sollte nach unten aber noch was gehen.

    die sitz- und platzverhältnisse vorn finde ich gut, vorallem sind die AGR-sitze sehr zu empfehlen. im fond ist es ok aber im vergleich zum opel signum natürlich recht dünne. die übersicht - vorallem nach hinten - ist eher schlecht als recht. daher empfehle ich auf jeden fall, das kreuz bei den parksensoren zu machen. was mich bisher stört sind die begrenzten ablagen, die teilweise etwas mühsame bedienung des informationsystem und der überempfindliche lichtsensor. die zugänglichkeit zum kofferraum finde ich aufgrund der stossfängertiefe etwas beschwerlich. verarbeitung und haptik finde ich vorbildlich.

    1.update bei einer laufleistung von ca. 6.500 km:

    bisher läuft der insignia bisher ohne probleme. der durchschnittsverbrauch hält sich weiterhin - bei mehrheitlich autobahnanteil - weiterhin bei 6,5l/100 km. im normalen drittelmix und bei normaler fahrweise sind auch verbräuche unter 6,0l/100 km drin, zuletzt waren es 5,7 l/100 km. der geringste bisher von mir gefahrene durchschnittsverbrauch lag bei 4,7 l/100 km.

    im dirketen vergleich zu meinem signum finde ich das akzeptabel. zumal der insignia im vergleich zum signum etwas über 200 kg mehr wiegt - leergewicht insignia über 1,8 to. - und auch etwas mehr an hubraum bzw. mehr leistung hat. den signum bewegt nun mittlerweile die dame des hauses im drittelmix mit 5,7 l/100 km. der von mir über jahre gefahrene durchschnittsverbrauch lag stetig bei 6,1 l/100 km. auch fahre ich den insignia überwiegend mit der FlexRide-fahrwerkseinstellung "tour", damit lässt es sich auch mit den 20" sehr kommod reisen.

    2.update bei einer laufleistung von ca. 15.000 km:

    manchmal knarzt auf höhe der mittelarmlehne ein wenig die mittelkonsole, wenn sich der innenraum langsam aufwärmt. ansonsten gibt es bis dato keine probleme. jedoch nervt weiter die überempfindlichkeit des lichtsensors. der schaltet z.B. nachmittags um drei bei sonnenschein die beleuchtung an, schon ein wenig gaga.

    3.update bei einer laufleistung von ca. 22.000 km:

    mittlerweile sind wieder die sommerreifen drauf, was wieder den durchschnittsverbrauch von 6,1 auf 6,5 l/100 km erhäht hat. weiter gibt es aber keine ausfallerscheinungen, es läuft bisher ohne probleme.

    4.update bei einer laufleistung von ca. 26.000 km (juni 2012):

    es gab die erste (kleine) inspektion mit ölwechsel. null probleme bisher, aber ich habe den übersensiblen lichtsensor moniert.

    5.update bei einer laufleistung von ca. 33.000 km (oktober 2012):

    nach sporatischen ausfall der freisprechanlage wurde vom FOH eine neue software aufgespielt. zudem wurde ein neuer lichtsensor verbaut. hier soll es seit dem sommer 2012 eine verbesserte version geben. und dieser funktioniert so, wie ich es schon von meinem signum gewohnt bin. der verbrauch hat sich mittlerweile bei 6,7 l/100 km eingependelt. jedoch ist hierbei sicher meine derzeitige autobahnfahrweise von +160 km/h verantwortlich.

    6. update bei einer laufleistung von ca. 35.000 km:

    weiterhin keine weiteren vorkommnisse. mit winterreifen hat sich wieder ein verbrauch von 6,2l/100 km eingestellt.

    7. update bei einer laufleistung von ca. 37.000 km:

    nun stand der insignia wegen einer unwucht im linken vorderrad beim FOH, das gewicht war weggeflogen. des weiteren gab er bei kalten temperaturen beim ein- und auskuppeln ein nerviges quietschgeräusch vom kupplungspedal ab, das wurde ebenfalls abgestellt. auch wurden die querlenkerbuchsen getauscht, dazu gibt es eine abhilfe von opel.

    9. update bei einer laufleistung von ca. 41.000 km (märz 2013):

    nach nur 41.000 km sind die vorderen bremsbeläge fällig. das leergewicht von 1,8 to und meine recht zügige autobahnfahrerei kostet schon frühe opfer. desweiteren mussten die bremsscheiben aufgrund der innenseitigen riefenbildung abgedreht werden. auch habe ich erneut das leicht poltrige fahrwerk moniert. mein FOH hat nun die hinteren stossdämpfer gewechselt, nachdem er das poltern von der hinterachse her lokalisiert hatte.

    als ersatz hatte ich den biturbo-cdti mibekommen. ein durchaus lobenswerter motor mit sehr ruhigem lauf. auch oben herum zieht es mit angenehmem schub an. beim verbrauch lag ich im drittelmix bei 6,8 l/100 km, da kann man eigentlich nicht meckern. jetzt steht für mich schonmal fest, dass der nächste insignia den biturbo "on board" hat. aber zunächst warte ich das anstehende facelift ab.

    10. update bei einer laufleistung von ca. 45.000 km (mai 2013):

    nun stand die grosse inspektion an. im rahmen dessen wurde auch der taster für die heckklappenentriegelung getauscht, der zuletzt sporadisch mal seine dienste einstellte. desweiteren wurde eine rückrufaktion durchgeführt (feder im bereich kofferraumdeckel oder schloss). auch wurde die mitterkonsole bearbeiten; das leichte knarzen war auf dauer doch nervtötend. ansonsten war alles im grünen bereich und der geldbeutel um etwa 350 euro erleichtert.

    11. update bei einer laufleistung von ca. 47.000 km:

    heute gab es das softwareupdate motorsteuerung als erforderliche verbesserungsmassnahme des herstellers. damit wird wohl auch das ab und zu auftretene ruckeln in der kaltlaufphase abgestellt. näheres zum update konnte mir mein FOH jedoch nicht sagen. ansonsten gibt es bis dato keinerlei problemchen.

    aus aktuellem anlass habe ich mal alle anfallenden kosten ermittelt und sie auf die gefahrenen kilometer umgelegt. seit 2011 kommen 0,15 € pro km zusammen (bei eingerechneten wertverlust 0,39 € pro km). bis auf die bremsbeläge vo. für um die 300 € war bisher noch nichts grosses angefallen.

    12. update bei einer laufleistung von ca. 48.000 km:

    eigentlich hatte ich den insignia einen tag beim FOH wegen zeitweiligen ruckeln bei über 17 grad aussentemperatur in der kaltlaufphase stehen. ein fehler konnte wieder nicht festgestellt werden. dafür wurden ladedruckregelventil und druckspeicher getauscht. inwiefern hier ein zusammenhang besteht wird sich nun im weiteren fahrbetrieb zeigen.

    13. update bei einer laufleistung von ca. 58.000 km (juni 2014):

    die jahresinspektion und die HU stand an, soweit alles in ordnung und weiterhin technisch kein zipperlein. des weiteren wurde erstmalig die anschlussgarantie aktiviert. der durchschnittsverbrauch hat sich mittlerweile nach wechsel von winter- auf sommerreifen bei 6,7l/100 km eingestellt.

    14. update bei einer laufleistung von ca. 60.000 km:

    im info-display trat die anzeige "schraubenschlüssel" mit "demnächst wartung durchführen" auf. die ansage "demnächst wartung durchführen" war zunächst etwas irreführend, im bordbuch gibt es hierzu auch keine erläuterung. nach aussage des FOH bildet diese anzeige wohl immer einen fehler in der motorsteurung ab. nach auslesen des fehlerspreichers war eine defekte klühkerze hierfür verantwortlich. vorsorglich werden nun gleich aller vier getauscht, die kosten belaufen sich auf etwa 200 euro.

    15. update bei einer laufleistung von ca. 64.000 km (dezember 2014):

    der insignia läuft ohne probleme. der durchschnittsverbrauch mit winterreifen: 6,1l/100 km.

    16. update bei einer laufleistung von ca. 74.000 km:

    die grosse inspektion stand an. ausser einer ausgehängten servoleitung gab es weiter keine vorkommnisse: so muss das sein!

    17. update bei einer laufleistung von ca. 82.000 km (märz 2016):

    da mich ein "schnaufende" keilriemen nervt bin ich damit zum FOH. da die ursache nicht lokalisiert werden kann wird vorsorglich der zahnriemen einschl. spann- bzw. umlenkrollen und wasserpumpe getauscht. das ganze fällt unter die garantiebedinung OL50. somit werden die lohnkosten nun voll, die materialkosten anteilig zu 80% übernommen. in diesem zuge lasse werden die bremsscheiben und bremsbeläge (zum zweiten mal) vorne gleich mitgemacht, die waren nun auch mal fällig. ferner wurde auch der sensor an der hinterachse für die automatische scheinwerferhöheneinstellung getauscht, dieser war ohne funktion. ansonsten sind keine weiteren vorkommnisse zu vermelden.

    18. update bei einer laufleistung von ca. 87.000 km (juni 2016):

    der jährliche service stand an, diesmal nur ein ölwechsel. ferner ging die HU ohne mängel durch. die kosten hierfür zusammen etwa 350 euro. direkt nach dem service sprach das reifendruck-kontollsystem an: vorne links uznd rechts bitte reifendruck prüfen. nach einem eigencheck war hier zunächst kein handlungsbedarf, es wird nun erstmal weiter beobachtet.

    19. update bei einer laufleistung von ca. 94.000 km (april 2017):

    weiterhin bin ich weiterhin ohne probleme unterwegs. es sind auch wieder die sommerreifen drauf, die - wie immer - einen höheren durchschnittsverbrauch generieren (von 6,1 auf 6,5 l/100 km).

    und wenn der insignia schon keine kosten verursacht dann mache ich das halt selbst: beim rückwärtsfahren trotz pieper gegen die wand setzen ist ja auch eine kunst. beim nächsten kommt auf jedem fall eine rückfahrkamera rein.
    Geändert von plan_A5 (26.04.2017 um 20:50 Uhr)
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  2. #2
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    20. update bei einer laufleistung von ca. 98.000 km:

    derzeit steht der insignia beim FOH, da die große inspektion fällig ist. hinzu kommt eine desinfektion der klimaanlage, der muff ist nicht mehr erträglich. nun geht es weiter auf die 100.000 km zu.

    vor vier wochen hatte er im urlaub einen leistungsabfall und ging in das notlaufprogramm. die dauerfahrten über die bergpässe in österreich hatte er diesmal nicht so locker weggesteckt. der vor ort ausgelesene fehlercode "motor Po234 symptom byte 11 - motor ladedruck zu hoch" wurde erstmal gelöscht und ich sollte unter beobachtung weiterfahren. seitdem ist er auch 2.500 km ohne zicken gelaufen.
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  3. #3
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    Gegen den Muff gibt es eine Lösung: Vor dem Abstellen des Motors einige Minuten zuvor die Klimaanlage abstellen und den Verdampfer mittels des weiterlaufenden Lüftungsgebläses trocknen lassen. In einem trockenen Luftverteilergehäuse entsteht dann erst gar kein Schmodder.
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  4. #4
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    so verfahre ich in der regel auch, aber auf dauer lässt sich der muff trotzdem nicht auszuschließen.

    so war nach 6 jahren mal eine desinfektion erforderlich und die kosten hierfür halten sich mit etwa 60 euro ja in grenzen.
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  5. #5
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    Danke für den Hinweis mit der Klimaanlage!
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  6. #6
    Neuer Benutzer Avatar von reiner.l
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    Erfahrungsbericht Opel Insignia 2.0 CDTI ST
    Das mit der Zuverlässigkeit kann ich nur bestätigen!
    Bin zwar "erst" bei 80.00 km, aber kaum Prob's ...
    ... bis auf die Servolenkung kurz nach kauf des Insi's. Mit Softwareupdate behoben. (anderes Thema ...)
    Nach 70.00 km die Ganzjahresreifen das erste Mal getauscht. :-)
    So kann es weiter gehen!
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  7. #7
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    21. update bei einer laufleistung von ca. 100.000 km:

    ausfall der sitzheizung fahrersitz: nach etwa zwei minuten schaltet sie sich selbständig ab. nun muss erstmal der foh schauen und durchmessen. gibt opel hierzu kulanz, ist ja ein bekanntes thema mit defekten heizmatten etc. die „lebenslange garantie“ deckt es nicht ab. zudem war eben am bedienteil keine temperaturanzeige, erst bei einschalten der sitzheizung beifahrersitz schaltete sie sich an.

    geht das beim insignia bei 100.000 km mit ständigen reparaturen so los wie damals beim signum, kommt die marke opel beim demnächst neuen nicht mehr in frage.
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  8. #8
    Administrator Avatar von MarcusOCT
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    Hi,
    Hatte mal was gehört von wegen bis zu 6 Jahren auf die Sitzheizung.
    Aber wenn dann ist es das Steckerproblem, dazu sollte der OH was in der TIS finden. Oder es wird ein Kabel abgerissen sein. Würde es dann wieder zusammensetzen. Ist günstiger als ne neue Matte. Die liegen bei 140 bzw. 60 Euro Je nach Matte (Sitzfläche/Lehne).
    In den Tutorials ist übrigens eine Anleitung zum Durchmessen

    Zu deiner Bemerkung mit den Rep. ab 100tkm. das kommt auf die Pflege an.
    Habe z.b. bei 125tkm die Bremsscheiben gewechselt. Das ist so ungefähr die gleiche Laufleistung wie damals beim Omega. Ist halt verschleiß.
    Für alles andere gibt es ja die netten Checks die Opel für kleines Geld anbietet. Welche sich auch bezahlt machen.
    Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware. Heißt, Du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.


    Gruß Marcus
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  9. #9
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    dank dir für die info. bei meinem neuen foh hier muss ich bei kulanz etwas hinterher sein, der bemüht sich darum nämlich nicht gerade. was ich mit reperaturen meine ist auch nicht das, was unter normalen verschleiss fällt. vom pflegezustandsind sind beide opels top. vorallem der signum fällt wegen seinem zustands beim foh bereits positiv auf.
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  10. #10
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    100 000km...da hätte ich auch nochmal gern. Bei mir sind es mittlerweile fast das 2,3fache - sozusagen der Privatpatientenaufschlag
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