• Stellantis trennt sich von Next Star Energy

    Problem mit Radio & co-stella-jpgStellantis hat seine 49-prozentigen Beteiligung am Batteriehersteller Next Star Energy an Joint-Venture-Partner LG Energy Solutions verkauft. Das Gemeinschaftsunternehmen war 2022 gegründet worden, um Kanadas erste große Batterieproduktionsstätte in Windsor (Ontario) zu errichten. Stellantis sprach von einer strategischen Entscheidung, ohne näher darauf einzugehen. Parallel hatte der Auztokonzern aber bei Bekanntgabe seiner Jahresbilanz Abschreibungen in Höhe von umgerechnet rund 22 Milliarden Euro gemeldet, weil die US-Regierung ihre Elektroauto-Startegie geändert hat.

    Bisher wurden mehr als fünf Milliarden kanadische Dollar (ca. 3,1 Milliarden Euro) in die Anlage von Next Star Energy investiert. Derzeit arbeiten dort 1300 Beschäftigte. Auf lange Sicht sollen es etwa noch einmal so viele werden. (aum)
    Kommentare 3 Kommentare
    1. Avatar von AstraF1.6_16V
      AstraF1.6_16V -
      Stellantis spart sich kaputt, der Konzern wird den gleichen Abgang hinlegen wie Opel in den späten 90ern/frühen 2000ern.
    1. Avatar von Sepp
      Sepp -
      KaputtSPAREN ist was anderes, die haben (genau wie Ford und GM) 22 Milliarden abschreiben müssen die sie wohl vorher reingesteckt haben und ihre Anteile an Next Star Energy an den südkoreanischen Batteriehersteller LG Energy Solution für einen symbolischen Preis von 100 Dollar (85 Euro) "verkauft". Unter dem Strich entsteht dadurch für den Zeitraum 2. Halbjahr 2025 ein vorläufiger Verlust von 19 bis 21 Milliarden Euro.

      Da werden wohl die Bleche bei Opel und Co. wieder etwas dünner werden, irgenwo muss man das ja reinsparen. Oder ein findiger Kopf entdeckt wie der Lack ganz ohne Blech aufgetragen werden kann ...

      Gruß, Sepp
    1. Avatar von AstraF1.6_16V
      AstraF1.6_16V -
      Irgendwo in die Richtung wird es wohl gehen. Das es bei Stellantis aktuell nicht rund läuft ist aber nicht zu übersehen.