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  • Der Insignia GSi kommt im März

    Einspritzpumpe-igsi-jpgAb März öffnet Opel die Bestellbücher für den Insignia GSi. Der GSi kommt als Limousine und Sportkombi immer mit einem neu konstruierten 230 PS starken 2,0-Liter-Turbobenziner, neuer Neun-Stufen-Automatik und Twinster-Allradantrieb samt „Torque Vectoring“. Der Antrieb dosiert die Kraftverteilung in Millisekunden so, dass in jedem Fahrzustand jedes Rad das rechte Maß an Drehmoment bekommt.

    Beim mechatronischen Flexride-Fahrwerk passen sich Stoßdämpfer, Lenkung, Gasannahme und Schaltpunkte der Automatik ebenfalls elektronisch gesteuert der jeweiligen Fahrsituation an. Bei dem Allrad-System des Insignia ersetzen zwei Lamellenkupplungen an der Hinterachse ein konventionelles Differenzial. Als Ergebnis wird die Antriebskraft in Sekundenbruchteilen noch stärker als bisher individuell an jedes Hinterrad geleitet. Die Hinterachse wurde stabilisiert.

    Das mechatronische Fahrwerk adaptiert Stoßdämpfer, Lenkung, Gaspedalkennlinie sowie Schaltpunkte der serienmäßigen Neun-Stufen-Automatik eigenständig oder anhand des gewählten Fahrmodus. Der Fahrer kann dabei zwischen „Standard“, „Tour“, „Sport“ und – exklusiv beim GSi – „Competition“ wählen. Das ESP ist komplett abschaltbar. Die Gänge können auch mittels Schaltwippen am Lenkrad eingelegt werden.

    Die rot lackierten Brembo-Vierkolbenbremsen und die Lenkung wurden weiter verbessert. Das neue elektro-hydraulische Bremssystem erhöht die Bremswirkung und soll ein direkteres Pedalgefühl vermitteln. Dafür sorgt auch eine Allrad- und Bremsmomentsteuerung, die unabhängig von der jeweiligen Beanspruchung oder Bremsfrequenz stets mit optimalem Druckaufbau reagiert. Das neue Bremssystem arbeitet beim automatischen Bremsdruckaufbau nahezu geräuschlos, was sich vor allem im Stop & Go-Verkehr mit adaptivem Geschwindigkeitsregler für Passagiere wie Passanten angenehm bemerkbar machen soll. (ampnet/deg)
    Kommentare 6 Kommentare
    1. Avatar von AstraF1.6_16V
      AstraF1.6_16V -
      Ist ja alles schön und gut, aber es gibt auch Kunden die gerne was oberhalb von 2.0 Liter Vierzylindern kaufen würden. Wie wäre es mit einem schönen V6?
    1. Avatar von BlackGhost
      BlackGhost -
      Da ab diesem Jahr 95g CO2/km für alle Neuzulassungen eines Herstellers gelten wird Opel/PSA wohl einfach nicht riskieren sich teure Strafzahlungen einzuhandeln mit den Verbäuchen eines V6.
      Die Zeiten vom Verbrenner sind gezählt, ob der eine oder andere das jetzt wahrhaben will oder nicht.
      Diese Grenzwerte wurden übrigens zusammen mit den Autobauern schon vor Jahren beschlossen, das ist nichts überraschendes .. nur haben insbesondere die deutschen Hersteller gehofft mit ihren Diesel eben diese Grenzwerte noch einzuhalten.
      Beim neuen Golf 8 gibt es gerade mal eine Motorisierung die ohne Strafzahlung auskommt (der kleinste Diesel). Alle anderen kosten VW Geld oder muss entsprechend viele (vorzugsweise) ID3 verkaufen um von deren Boni auf den Flottenverbrauch zu profitieren.
      2025 bzw. 2030 sind die CO2 Flottenverbräuche nochmal deutlich niedriger, die mit einem Verbrenner nicht mehr eingehalten werden können.

      Die Autobauer schieben da gerne vor, sie hätten ja keine Zeit sich auf die neuen Grenzwerte einzustellen.
      Absoluter Quatsch, denn sie haben damals selbst am Tisch gesessen und diese mit ausgehandelt und dann gehoft mit einer Verzögerungstaktik ans Ziel zu kommen.
      Bei einem Diesel bleibt halt mehr Geld hängen als wenn man erstmal in neue Technologien investieren muss bzw. völlig den Wandel der Zeit erkennt.

      Aber ich schweife (mal wieder) ab, der nächste GSI könnte vielleicht ein Elektro-Blitz sein (wie passend).
      Opel hat quasi schon lange das richtige Firmenlogo für die elektrische Antriebszukunft.
    1. Avatar von AstraF1.6_16V
      AstraF1.6_16V -
      Die Zeiten vom Verbrenner sind gezählt, ob der eine oder andere das jetzt wahrhaben will oder nicht.
      Und ich behaupte immer noch, dass diese Elektrokisten nicht die Technologie der Zukunft wiederspiegeln. Kein anderes Land, ausgenommen Norwegen macht solch einen Aufriss um diese Praxisuntauglichen Fahrzeuge.
      Des weiteren werden die Fahrer dieser Kisten nun so langsam aber sicher zur Kasse gebeten. Stromtanken an den Ladesäulen ist nun schon an vielen Ioniq Ladestationen genauso Teuer, als wenn ich die für die Distanz erforderliche gleiche Menge Superbenzin in ein Verbrennerfahrzeug tanke. Mit dem Unterschied dass ich meinen Verbrenner innerhalb von 5 Minuten betankt habe und die Elektrokiste selbst bei Schnellladung mindestens 30-40 Minuten benötigt um den Akku auf 80% zu laden, also noch nicht mal voll.
      Und das auch nur unter den bestmöglichen Rahmenbedingungen. Tankt noch ein weiteres Fahrzeug gleichzeitig an der selben Ladesäule, verdoppelt sich die Ladezeit.
      Wenn du Pech hast, musst du erst ewig lange auf eine freie Stromtanke warten.
      Und dann der Verbrauch: Fahre ich mit meinem Verbrenner Diesel konstant 130km/h liegt der Verbrauch bei genau 6L - fahre ich, so wie ich es immer tue meist Konstant 160km/h und auch mal Phasenweise bis 220km/h wenn alles frei ist muss nimmt sich mein Diesel dafür lediglich einen Aufschlag von 0,5 Liter, also in Summen 6,5 Liter.
      Mache ich das selbe mit einem Elektroauto, wird sich die Reichweite zumindest halbieren, vermutlich sogar auf 1/3 der maximal möglichen Reichweite sinken. Warum sollte man sich sowas antun wollen?
      Elektroautos sind ein hübsches Speilzeug für Leute, die das Auto auch mal stehen lassen können oder nur innerstädtische Kurzstrecken zurücklegen, aber für mich als Berufspendler der jeden Tag 80km im Minimum abreißt absolut ungeignet.
      Auch werde ich mir weder vom Hersteller noch von unserem Staat vorschreiben lassen, wofür ich mein Geld ausgebe. Will ich einen 6-Zylinder, kaufe ich einen. Bietet mir Opel keinen, geh ich eben zur Konkurrenz, Audi / BMW / Mercedes / Jaguar / Landrover / Chrysler / Porsche sind jetzt nur wenige Hersteller die mir spontan einfallen, gibt sicherlich noch mehr.

      Noch ein interessanter Artikel zum Thema Elektroauto: Nissan Leaf Batteriewechsel fuer ~20.250 Euro. Sicher kein Schnaeppchen! | Elektroauto-News.net
    1. Avatar von BlackGhost
      BlackGhost -
      mh, 6l bei 130kmh und nur ein halber Liter mehr be 160-220km/h.
      bei allem Respekt, aber auch Physik kannst du nicht überlisten, daher halte ich Angaben nicht für Korrekt.
      Im Mittel auf den ganzen Tank mag das vielleicht sein, aber nicht während du diese Geschwindigkeit fährst.
      Luftwiderstand steigt exponentiell.
      Daher auch immer wieder diese Angaben bei den E-Fahrzeugen die aktuell gerade bei Reichweite und Verbrauch förmlich seziert werden, um nach Möglichkeit kein gutes Haar an den Kisten zu lassen.
      Bei den Verbrennern war ja "normal" wenn die Kiste bei 130km/h 6l Verbraucht und bei 160-180km/h drei Liter mehr, was wohl eher der Realität entspricht.

      bzw. ich fahre auch jeden Tag 80km als Pendler, dafür brauche ich knapp 80 Minuten.
      Den Rest des Tages steht die Kiste nur rum, also 1360 Minuten am Tag = 94%
      Warum zum Teufel muss ich also in 30 Minuten vollladen können?
      Richtig, muss man gar nicht, die 80km kann man in ein paar Stündchen an einer Schuko-Steckdose nachladen.
      Und mit 80km liegen wir gaaaaanz weit über dem Bundesdurchschnitt!

      Wer bei Ionity läd, ist selbst schuld.
      Außerdem, warum muss Strom tanken auch noch billiger sein als Benzin/Diesel tanken?
      Akkus läd man in der Regel nicht voll, dann halten die auch 300.000km .. ach, vorher werfen die meisten die Kiste ja eh auf die Halde weil "alt".
      20.000€ Batteriewechsel, ruft natürlich der Hersteller auf, bis da pfiffige E-Auto Werkstätten einzelne Zellmodule im Akku für einen Bruchteil tauschen.
      Da wird ein ganz neuer Markt und neue Firmen inkl. Arbeitsplätzen entstehen.
      Früher wars mal der Wandel von Pferd zum Verbrenner, jetzt kommt halt der nächste Wandel.

      Ich führe leider immer wieder Gespräche mit Leuten die gerne auf sehr merkwürdigen Standpunkten rumhaken die sie irgendwo aufgeschnappt haben.
      Wirklich informiert hat sich keiner, über den Tellerrand geschaut, warum denn auch, lief doch bis jetzt alles super.
      Aber MEINE Freiheit ...
    1. Avatar von AstraF1.6_16V
      AstraF1.6_16V -
      BlackGhost, ich lasse dir gerne deine Meinung, aber teilen kann ich diese nicht wirklich.

      Zum Thema Verbrauch: Ich pendele diese Strecke schon seit 2013, die letzten 1,5 Jahre mit dem Vectra C 1.9 CDTI 120PS.
      Soweit ich weiß hast du das fast identische Fahrzeug, also dürfte dein Verbrauch nicht viel anders sein.
      Meine Verbrauchsangaben beziehen sich auf volltanken und nachrechnen. Ich muss ca. 3 Mal monatlich volltanken, und es ist wirklich so dass der Wagen wie oben geschrieben i.d.r. um die 160kmh gefahren wird und mehr.
      Trotzdem habe ich noch nie mehr als 6,5 Liter im Mittel errechnet. Und ich tanke fast immer an der gleichen Zapfsäule.
      Unsere Fahrtstrecken scheinen sich aber grundlegend zu unterscheiden, denn ich brauche für einen Weg von 40km lediglich 22 Minuten im Schnitt, was damit zusammenhängt dass ziemlich genau 90% der Strecke Autobahn ist.
      Ein Elektroauto ist bei diesem Fahrprofil höchst ineffizient, auch schaffen viele Modelle noch nicht Mal hohe Geschwindigkeiten, da sie i.d.r. abgeregelt sind, außer vielleicht Tesla.
      Des weiteren Arbeite ich in einem Werk mit ca. 10000 Mitarbeitern, Parkplätze reichen zwar gerade so aus, auch ein firmeneigenes Parkhaus ist vorhanden sowie viele Außenparkplätze, aber Parkplätze mit Ladeanschluss für E-Autos gibt es nur im Parkhaus und auch dort kann man die an einer Hand abzählen, somit ist nichts mit nachladen.

      Und gerade beim Thema nachladen kommt es doch sehr stark darauf an wo man lebt. In einer Großstadt wo viele Leute noch nicht mal einen eigenen Parkplatz vor der Mietwohnung im Mehrparteienhaus haben wird es noch schwieriger.

      Auch möchte man Mal gerne nonstop mehrere hundert Kilometer fahren. Beim Verbrenner kein Problem, beim E-Auto nicht möglich.
      Also für mich bleibt bei dem Profil nur der Verbrenner
    1. Avatar von sek
      sek -
      Bei der ganzen Problematik Benzin vs. Diesel vs. Strom sollte man auch nicht vergessen das es schon lange möglich ist Sprit syntetisch her zu stellen.Die ganzen schädlichen Abgase würden um fast 2/3 sinken.Das wird aber von Flensburg verhindert den Kraftstoff zu zu lassen.Warum? Weil es nie um die Umwelt geht bzw. ging.Es geht immer nur ums Geld und die Autohersteller haben offen zugegeben das es billiger sein in elektrische Antriebe zu investieren als Strafzahlungen zu bezahlen. Elektro hin oder her er ist noch lange nicht so reif das dadurch die Umwelt wirklich geschützt wird,Herstellung der einzelnen Komponenten bzw. dessen Förderung in armen Gebieten wo Kinder in Minen arbeiten müssen und wo die Natur schlimmer geschändet wird als durch Öl. Entsorgung einer solchen Akkuzelle und Brandbekämpfung etc. Wenn man es wirklich will sowohl politisch als auch von den Konzernen her gesehen dann könnten wir mit Wasserstoff oder syntetischen Kraftstoff die nächsten Jahrzehnte fahren um die Umwelt zu entlasten und in dieser Zwischenzeit die Entwicklung und Forschung der Elektromobilität widmen. Ich fahre einen 6 Zylinder und möchte auch nix anderes,zum einen weil ein 6 Zylinder mehr Spaß macht und zum anderen lebe ich nur einmal.