Guten Abend,
oder guten Morgen,
je nachdem.
Ich war schon sehr lange nicht mehr aktiv, seit dem DB-Crash fast gar nicht mehr.
Davor hatte ich einen Corsa B, dann einen Astra F, nachdem mir der dann kaputt ging eine ganze Weile gar kein Auto mehr.
Letzten Herbst hab ich mir dann von privat einen schönen Astra J ST mit dem 1.4l Turbo 140PS (und M32-Getriebe) gekauft, mit nur 57.000 (nachvollziehbaren) Kilometern.
Super, so ein (im Vergleich zu den Vorgängern) modernes Auto, an dem alles funktioniert und in das es nicht reinregnet, hatte ich ja noch nie.
Aber jetzt das erste dicke Problem:
Während eines Ampelstopps gemerkt, dass das Kupplungspedal unten bleibt. Nach etwas Pumperei kam es dann wieder, aber die ersten wenigen Zentimeter Pedalweg ziemlich teigig, dann ok.
Das trat plötzlich und ohne bemerkte Verschlechterung im Vorfeld auf.
So heftig ist es danach nicht mehr aufgetreten, aber das teigige Hochkommen des Pedals ist immer noch, insbesondere nach Standzeit.
Dazu kommet ein etwas hakeliges Schaltgefühl in den kleineren Gängen, das hat sich vielleicht auch schleichend verschlechtert.
Nach etwas Recherche dann Luft im System, Undichtigkeit im Geber- oder Nehmerzylinder vermutet, irgendwas im hydraulischen System.
Jedoch keine Ölspuren irgendwo im Fußraum, keine Ötropfen unterm Auto, Bremsflüssigkeitsbehälter auf max.
Es folgten zwei Besuche in freien Werkstätten:
Werkstatt 1:
Der Mechaniker hat eine kurze Probefahrt (ohne mich) gemacht, hat danach direkt genickt, jaja, Kupplung verbrannt. "Der kommt nicht richtig aus dem Quark". Getriebe sei gut! Hat aber sonst nichts geprüft.
Häh? Es hat nie nach Kupplung gestunken, kein Durchrutschen, Kraftschluss scheint m.E. gegeben zu sein nur nicht so knackig wie normal, Abwürgen geht, das ganze ist plötzlich aufgetreten...
Ich vermute, dass der teigige Kupplungsvorgang direkt mit verschlissener Kupplung interpretiert wurde.
Reparatur soll ohne Tausch ZMS (wegen der geringen Laufleistung) ca. 1.000€ kosten.
Bei der Werkstatt war ich bereits mit dem Astra F Kunde, dort wurde immer sehr ordentlich und preislich fair gearbeitet, ich möchte nichts negatives schreiben.
Aber wegen meiner Zweifel und bei den Kosten habe ich mir noch eine zweite Meinung eingeholt.
Werkstatt 2:
Auto blieb für die Diagnose dort, man könne das doch nur ordentlich prüfen, wenn man sich das richtig anschaut, auch auf der Bühne.
Anruf kam, es ist NICHT die Kupplung, es ist das Getriebe.
Die Werkstatt kann das nicht selbst reparieren, aber es gibt einen guten Getriebespezialisten in der Nähe...
Mist!
Jetzt habe ich zwei total gegensätzliche Diagnosen und ich weiß gar nicht, welcher ich nun glauben soll.
Ich möchte natürlich nicht für viel Geld erst das falsche, und dann nochmal das eigentliche Problem beheben lassen.
Und bitte bitte: Nicht beides hinüber!
Und bei beiden Diagnosen denke ich mir: Und wenn´s doch nur Luft im System ist?
Soll ich jetzt noch zu ner dritten Werkstatt??? Mal lieber zum FOH?
Oder auf gut Glück erstmal Bremsflüssigkeit erneuern, spülen entlüften usw.? Keine Ahnung, wann der Vorbesitzer die zum letzten Mal erneuert hat. Aber wenn Luft im System wäre, müsste die ja auch irgendwo reingekommen sein?
Eure Einschätzung wäre super hilfreich!
Weißen die beschriebenen Symptome überhaupt auf Kupplungs- oder Getriebeschaden hin? Erscheint mir irgendwie untypisch oder zumindest nicht eindeutig.
Was wäre euer Vorgehen?
Und tut mir Leid, dass ich erst jetzt wo es ein Problem gibt, wieder zurückgekrochen komme!![]()


Thanks: 



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