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Thema: Überholt worden bei Rollsplitt und Überholverbot in 40Zone

  1. #1
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    Angry Überholt worden bei Rollsplitt und Überholverbot in 40Zone


    Nabend...
    Fahr ich heute gemütlich auf der Landstrasse grinst mich nen schild an 40km/h,ÜBERHOLVERBOT, ROLLSPLITT.
    Also runter gebremst und mit ca.42km/h weiter gekrochen...(gähn)

    Kommt von hinten son Scheiß Transporter an und fegt mit ca.80km/h an mir vorbei.
    Mann hat das geknistert.....Lichthupe und voll auf die Hupe...keine reaktion..der weiter beschleunigt und weg war er...

    Ha ..Ich habe aber sein Kennzeichen....

    Wisst ihr wie mein Auto ausschaut??Motorhaube,Schürze,Scheinwerfer,Windschutzscheibe,Kotflügel,Fahrertür Hintere Tür, hinteres Seitenteil...sieht aus wie nach Beschuss durch 1000 Luftgewehre..alles voller Steinschläge,Lackabplatzer

    Ich also gleich zur Polizei,den mein Leid klagen..pustekuchen..Diese Dienststelle ist zur Zeit nicht besetzt bei Notfällen..bla.....
    Gut muss ich morgen zur Polizei...

    Da mein Dicker ja nu nicht mehr ganz neu ist was issn nu mit dem Wert des Fahrzeuges??
    Das doch nen Totalschaden.....
    Weil mit Smartrepair kommste nicht weit und ganz lackieren übersteigt denke ich mal den wert des Fahrzeuges.

    Bleibe ich nu auf den Kosten sitzen oder wie schaut das aus mit dem Restwert und Wiederbeschaffungswert???


    was mache ich denn nu ??

    Danke euch....
    (boah bin ich geladen)son Idiot aus Hannover...

  2. #2
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    ich würde sagen ,da du erstmal in der beweispflicht bist und dem lkw fahrer beweisen musst das der jetzige schaden von seinem überholen gekommen ist,und ich denke mal das du etwas übertrieben hast mit den ganzen schäden denn so schnell kommen keine steinschläge übers ganze auto,stelle doch mal bilder rein vom schaden.

    würde aber sagen du hast schlechte karten
    Fedisch ist Fedisch wenn ich sag Fedisch,Fedisch ist nicht Fedisch wenn du sagst Fedisch!!!

  3. #3
    The Brain Avatar von uli2003
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    Da die Steinschläge von den vom Boden aufgelesenen Steinen stammen, hast du keine Chance auf Regress gegenüber des Transporter(fahrer)s.

    Die wäre nur da, wenn die Steine als Ladung von eben jenem gefallen wären.

    Die Vorstellung bei der Polizei kannst du dir sparen.

    Grüße
    Uli

  4. #4
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    wieso? der transporter hat den schaden ja herausgefordert.
    1. zu schnell gefahren.
    2. auch noch überholt wo überhol verbot ist.

  5. #5
    The Brain Avatar von uli2003
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    Dann beweis ihm das mal.

    Und genau da liegt das Problem.

    Grüße
    Uli

  6. #6
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    na dann hol ich wem und sag der ist mitgefahren.

  7. #7
    The Brain Avatar von uli2003
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    Kannst du machen.

    Da die Anzeige schriftlich kommt, wird der Transporterfahrer gleiches tun.

    Klar, der ganze Wagen war voller Leute, mehr als in den Transporter passen...

    Wenn so etwas unglaubwürdig wird, stellen die Behörden ganz schnell unangenehme Fragen, spätestens dann bereut man, nicht bei der Wahrheit geblieben zu sein.

    Das Risiko würde ich nicht eingehen.

    Grüße
    Uli

  8. #8
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    ich übertrieben?? Gewiss nicht..


    Ist ja nicht ganzes Auto halt nur Fahrerseite und die Front Komplett..

    Hier die Bilder da um 21.45 uhr gemacht nicht wirklich gut aber erkennbar.



    Geändert von MarcusOCT (16.10.2009 um 16:13 Uhr) Grund: Bilderhoster entfernt

  9. #9
    Kann nicht mehr ohne Board Avatar von Backmagic
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    Da nützt dir das Forum gar nichts.

    Bei der Polizei melden und dann zum Rechtsanwalt.

    Wenn du nen guten hast, kann der den Schaden geltend machen.
    Effektiv ist es egal was wir in dem Forum labern.

    Rein vom Gefühl her, ist die Versicherung des LKW Fahrers Schadensersatzpflichtig.

    Aber da berät dich dein Anwalt.
    Das Auto der Zukunft wird einen kleinen Roboter dabei haben, der den Fahrer ins Auto legt und wieder raus holt, denn dann wird auch das ein- und aussteigen verlernt sein.

  10. #10
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    Soll also heißen, dass von einmal überholen (bei rel. niedrger Geschw.) das ganze (halbe) Auto mit wirklich üblen Steinschlägen übersäht ist? Sicher, dass da Rollsplit lag, und kein grober Kies? Klingt irgendwie schon komisch...
    Ich wurde mit meinem alten Astra oft in Autobahnbaustellen übel "beprasselt" (ich ~100, LKWs ~80) und der hatte net übermäßig viele Steinschläge, geschweigedenn Abplatzer. Ich bin diese Strecke zwei Jahre lang regelmäßig gefahren

    Achja: Das ist net böse gemeint, und ich will dich damit auch net angreifen, oder so. Nur meine Meinung/Fragen dazu...
    Geändert von C3pyo (15.10.2009 um 22:17 Uhr)
    MfG Georg

    Bück dich Fee! Wunsch ist Wunsch.

    Ich brauche einen längeren Ölmessstab, meiner reicht nicht mehr bis zum Öl!

  11. #11
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    meinste ich beschmeiß mein Auto selber mit Rollsplitt oder wie??

    Geht doch hier gar nicht um die Rechtslage...Polizei ,Anwalt das leite ich morgen früh in die wege...

    es ging halt nur darum das ich diesen Schaden doch niemals ersetzt bekomme aufgrund des alters des Fahrzeuges...und das ich wohl der dumme sein werde der vllt.auf dem Schaden sitzenbleibt.

    Und wehe es sagt einer "das doch eh ne alte karre"dem rasier ich den Hintern...

  12. #12
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    Ein 15 Jahre alter Wagen, der 280tkm runter hat, steht natürlich net mehr wie neu da, daher wirst wohl auch Probleme kriegen, dass das bezahlt wird. Mein alter Astra hatte nach 12 Jahren und 190tkm auch diverse Steinschläge an der Front (net so schlimm wies auf deinem Foto aussieht, trotz viel AB mit vielen Baustellen und Split bei Geschw. bis 100kmh)
    Ich hab nicht behauptet, dass du lügst, ich finds nur irgendwie komisch, vorallem dass die Seite so stark betroffen ist. Ne Erklärung, wie sowas passieren kann, hätte ich im Endeffekt gern
    Mach den doch ma sauber und mach paar Fotos bei Tageslicht (würde mich mal interessieren)
    MfG Georg

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  13. #13
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    Ausschluss der Haftung des vorausfahrenden Kraftfahrzeughalters bei Steinschlag




    Leitsatz
    Die Haftung eines Kraftfahrzeughalters, der bei Schadensverursachung einem durch Steinschlag beschädigten Pkw vorausfährt, ist auch dann ausgeschlossen, wenn zwar feststeht, dass der Steinschlag durch die Fahrbewegung des vorausfahrenden Fahrzeuges verursacht wurde, indes aber nicht mehr aufklärbar ist, ob sich der Stein vom vorausfahrenden Fahrzeug gelöst hat oder aber von der Straße aufgewirbelt wurde (Abgrenzung zu LG Bonn, Urt. v. 29.07.2004 - 6 S 117/04).

    A. Problemstellung
    Bei der Beschädigung eines nachfolgenden Fahrzeugs durch einen von der Fahrbahn hochgeschleuderten Stein handelt es sich regelmäßig um ein unabwendbares Ereignis i.S.d. § 17 Abs. 3 StVG. Dieses liegt aber nicht vor, wenn ursächlich für den Schaden ist, dass das vorausfahrende Fahrzeug den Stein von seiner Ladefläche verloren hat, sodass zumindest eine Haftung aus der Betriebsgefahr des Fahrzeugs besteht. Fraglich ist die Beweislast, wenn ungeklärt bleibt, ob der Stein von der Ladefläche gefallen ist oder von der Fahrbahn hochgeschleudert wurde.

    B. Inhalt und Gegenstand der Entscheidung
    Gegen die Windschutzscheibe des Fahrzeugs der Klägerin prallte ein Stein, sodass die Scheibe beschädigt wurde. Das Gericht war nach der Beweisaufnahme davon überzeugt, dass der Stein zumindest „irgendwie“ durch den vor der Klägerin fahrenden Lkw der Beklagten in Bewegung gesetzt worden ist, sodass der Steinschlag bei Betrieb des Beklagtenfahrzeugs i.S.d. § 7 Abs. 1 StVG erfolgte. Allerdings hat die Klägerin nicht bewiesen, dass das Beklagtenfahrzeug den Stein während der Fahrt verlor oder dass sich der Stein von der Ladefläche des Fahrzeugs löste. Auch nach der Beweisaufnahme war nicht auszuschließen, dass ein auf der Straße liegender Stein von einem Vorderrad des Beklagtenfahrzeugs aufgewirbelt wurde und sodann gegen das klägerische Fahrzeug flog. Eine solche Verursachung des Schadens kann nach der Auffassung des Gerichts jedoch keine Haftung der Beklagten begründen, denn dann wäre die Haftung der Beklagten wegen der Unabwendbarkeit des Ereignisses gemäß § 17 Abs. 3 StVG ausgeschlossen. Das rechtzeitige Erkennen und Reagieren auf einen auf der Straße liegenden, nur daumengroßen Stein sei mit einem mit einer zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h fahrenden Lkw auch für einen mit äußerster Sorgfalt fahrenden Fahrer ausgeschlossen. Aufgrund des möglichen Haftungsausschlusses gehe die Unklarheit über die genaue Art und Weise der Schadenverursachung zu Lasten der Klägerin. Anderenfalls würde die Beweislast in unzulässiger Weise zu Lasten der Beklagten verschoben, die trotz der nicht nachgewiesenen konkreten Schadenverursachung einen Entlastungsbeweis für sämtliche in Betracht kommenden Verursachungsmöglichkeiten führen müssten. Es sei Aufgabe der Klägerin, gerade denjenigen Lebensvorgang nachzuweisen, welcher den mit der Klage geltend gemachten Anspruch zu begründen vermag. Das Gericht hat die Klage daher abgewiesen.

    C. Kontext der Entscheidung
    Unproblematisch befand sich der Lkw der Beklagten im Zeitpunkt der Schadenverursachung im Betrieb. Die Haftung aus der Betriebsgefahr nach § 7 Abs. 1 StVG umfasst alle durch den Kraftfahrzeugverkehr beeinflussten Schadensabläufe. Es genügt insoweit, dass sich eine von dem Kraftfahrzeug ausgehende Gefahr ausgewirkt hat und das Geschehen in dieser Weise mitgeprägt hat. Vorliegend war insbesondere streitig und blieb letztlich ungeklärt, ob der etwa daumengroße Stein von der Ladefläche des Lkws flog oder von der Fahrbahnoberfläche hochgeschleudert wurde. Wenn der Stein von der Ladefläche geflogen wäre, hätte dies jedenfalls durch ordnungsgemäße Sicherung der Ladung vermieden werden können. Wenn der Stein jedoch während der Fahrt von der Fahrbahn hochgeschleudert wurde, ist im Einklang mit der ganz überwiegenden Rechtsprechung zu ähnlich gelagerten Sachverhalten davon auszugehen, dass eine Haftung der Beklagten nach § 7 Abs. 1 StVG ausscheidet, weil sich die durch den hochgeschleuderten Stein verursachte Beschädigung des klägerischen Fahrzeugs als unabwendbares Ereignis i.S.d. § 17 Abs. 3 StVG darstellt (LG Duisburg, Beschl. v. 13.02.2008 - 11 S 157/07; AG Regensburg, Urt. v. 03.03.2009 - 7 C 3649/08; AG Hagen, Urt. v. 19.12.2008 - 140 C 341/07; AG Ansbach, Urt. v. 31.01.2001 - 3 C 1425/00 und AG Halle-Saalkreis, Urt. v. 21.03.1995 - 95 C 29/95). Der Begriff des „unabwendbaren Ereignisses“ beinhaltet nicht die absolute Vermeidbarkeit des Schadens. Nach dem Zweck der Norm ist der Schädiger vielmehr von solchen Schäden freizustellen, die auch von einem besonders umsichtigen „Idealfahrer“ durch äußerst mögliche Sorgfalt nicht abgewendet werden können (BGH, Urt. v. 17.03.1992 - VI ZR 62/91 - NJW 1992, 1684). Dabei muss sich die äußerst mögliche Sorgfalt nicht nur auf die unmittelbare Unfallsituation, sondern auch auf die Auswahl und die Beaufsichtigung des Fahrzeugs erstrecken (AG Halle-Saalkreis, Urt. v. 21.03.1995 - 95 C 29/95).
    Umstritten ist die Frage der Beweislast, wenn – wie im vorliegenden Fall – ungeklärt ist, ob der Stein von der Ladefläche heruntergefallen ist oder von der Fahrbahn hochgeschleudert wurde. Nach der Auffassung des LG Bonn (Urt. v. 29.07.2004 - 6 S 117/04), zu der sich die Entscheidung des erkennenden Gerichts ausdrücklich abgrenzt, kann dies offen bleiben, wenn feststeht, dass das Fahrzeug des Geschädigten, während es hinter dem klägerischen Lkw fuhr, von Steinen getroffen wurde, denn in beiden Fällen verwirkliche sich die Betriebsgefahr des vorausfahrenden Fahrzeugs. Den Vorausfahrenden soll danach die Beweislast für das Vorliegen eines unabwendbaren Ereignisses treffen. Dieser Auffassung tritt das erkennende Gericht überzeugend entgegen. Das Dahinstehenlassen der konkreten Art der Schadenverursachung würde in unzulässiger Weise die Beweislast zum Nachteil des Vorausfahrenden verschieben, welchem es dann obläge, trotz der nicht nachgewiesenen konkreten Form der haftungsbegründenden Kausalität einen Entlastungsbeweis für sämtliche in Betracht kommenden Verursachungsmöglichkeiten zu führen. Begründet nur einer von mehreren in Betracht kommenden Möglichkeiten der Schadenverursachung eine Haftung des Schädigers, muss es Aufgabe des Geschädigten sein, gerade denjenigen Lebensvorgang nachzuweisen, der den mit der Klage geltend gemachten Anspruch zu begründen vermag (so wohl auch AG Regensburg, Urt. v. 03.03.2009 - 7 C 3649/08; AG Hagen, Urt. v. 19.12.2008 - 140 C 341/07 und AG Köln, Urt. v. 03.07.2008 - 268 C 411/06).

    D. Auswirkungen für die Praxis
    Bei der Beschädigung eines nachfolgenden Fahrzeugs durch einen von der Fahrbahn hochgeschleuderten Stein handelt es sich regelmäßig um ein unabwendbares Ereignis i.S.d. § 17 Abs. 3 StVG, sodass eine Haftung ausscheidet. Ein unabwendbares Ereignis liegt aber nicht vor, wenn ursächlich für den Schaden ist, dass das vorausfahrende Fahrzeug den Stein von seiner Ladefläche verloren hat. Dann besteht zumindest eine Haftung aus der Betriebsgefahr des Fahrzeugs, da der Schaden bei ausreichender Sicherung der Ladung vermeidbar gewesen wäre. Die Beweislast liegt insoweit bei dem Geschädigten. Wenn ungeklärt bleibt, ob der Stein von der Ladefläche gefallen ist oder von der Fahrbahn hochgeschleudert wurde, gehen Unklarheiten zu seinen Lasten. Anderenfalls wird die Beweislast in unzulässiger Weise verschoben. Es ist die Aufgabe des Geschädigten, den Sachverhalt nachzuweisen, welcher seinen Anspruch zu begründen vermag.

  14. #14
    Kann nicht mehr ohne Board Avatar von Backmagic
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    Da Überholverbot und geschwindigkeitsbeschränkung meiner Meinung nach Vermeidbar.

    Ich glaube das zieht hier nicht.
    Das Auto der Zukunft wird einen kleinen Roboter dabei haben, der den Fahrer ins Auto legt und wieder raus holt, denn dann wird auch das ein- und aussteigen verlernt sein.

  15. #15
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    Sehe ich auch so. Da der Transporter überholt hat und durch seine unangemessen hohe Geschwindigkeit den Schaden erst verursacht hat, muss er auch für den Schaden aufkommen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung und das Überholverbot waren mit einer Begründung versehen und somit musste er auch von einer erhöhten Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer durch sein Fehlverhalten ausgehen.

    Mit einer Verkehrsrechtschutz sähe die Sache sicher hervorragend aus.

    Im Übrigen ist es völlig unerheblich, wer mehr Zeugen hat. Wichtig ist alleine die Glaubwürdigkeit dieser. Von daher nichts dazudichten und so sachlich wie möglich alles bei der Polizei angeben.

    Bis denne!

  16. #16
    Kann nicht mehr ohne Board Avatar von Backmagic
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    Also ich hab vor ein paar Jahren bei nem ähnlichen Vorfall einen Schaden ersetzt bekommen.

    Aber da würd ich dir echt den Gang zum Anwalt anraten.
    Das Auto der Zukunft wird einen kleinen Roboter dabei haben, der den Fahrer ins Auto legt und wieder raus holt, denn dann wird auch das ein- und aussteigen verlernt sein.

  17. #17
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    und wieder wird über die Rechtslage diskutiert (ach menno)

    Ich mache morgen wenn ich bei der Polizei war noch mal 1-2 Fotos die besser zu erkennen sind(Tageslichtfotos,Auto sauber)

    ich gehe auch davon aus das ich Recht bekomme wegen der Geschwindigkeitsbegrenzung und dem generellen Überholverbot.
    Man könnte da ja schon von Vorsätzlich sprechen...
    (Weil hätte er nicht überholt,wäre ja auch nichts passiert)
    Umsonst stellen die da ja nicht diese Schilder hin...
    Mal hören was die Blau-weißen dazu sagen..

    So gut Nächtle

  18. #18
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    Bin gespannt auf das Ergebnis, welches du uns hoffentlich mitteilst. Mir ging es mehr um den letzten Teil des Urteils, die Beweislast auf deiner Seite. Wenn der sagt, ich war das nicht, hast du schlechte Karten.
    Wir werden sehen.

    Grüße,
    Uli

  19. #19
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    und wie ist der Stand?
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  20. #20
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    vergiss die polizei !!!

    mir haben 3 leute das cabriodach zerschlitzt und wie erwischten sie dabei !! wurden auch von ihnen bedroht messer usw..

    ich sofort dannach zur poizei

    und ich kannte die leute mit namen und addresse !

    und hatte meine freundin als zeugin

    und verfahren wurde nach 1 jahr eingestellt wegen keinem öffentlichem interresse

    In deutschland machen die bullen erst was wenn einer abgestochen wird ..
    Sonst kümmern die sich en scheiß da hilft nur en Anwalt oder en paar gute freunde die denne mal klar machen was sache ist......
    "NICHT BLINKEN... KÄMPFEN!!!"

  21. #21
    Moderator Avatar von Goldie
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    Bitte vorsichtig mit solchen pauschalen Äußerungen!

    Nur weil du über den Verlauf deines Falles sehr frustriert bistm heißt das nicht, dass es immer so abläuft.
    Der Tipp, garnicht erst zur Polizei zu gehen, ist völlig fehl am Platz. Wer es nicht einmal versucht, darf sich hinterher auch nicht beschweren, dass niemand hilft.

    Bis denne!

  22. #22
    ist regelmäßig hier Avatar von agebel
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    Mich würde übrigens auch brennend interessieren, wie es ausgegangen ist. Hatte ein ähnliches Erlebnis. Rollsplit, Geschwindigkeitsbegrenzung 30 und Überholverbot, ich fahre etwa 35, von hinten komm einer angebrettert wie bescheuert und nach dem überholen *knall*.

    War aber zum Glück nichts zu sehen.
    Warst du beim Anwalt?

    Ich wäre nicht gleich zur Polizei gegangen. Hätte es erst einmal über einen Anwalt versucht. Vielleicht hätte der Überholer ja ein Einsehen, wenn man bei Regulierung des Schadens von einer Anzeige absehen würde.
    Geändert von agebel (07.01.2010 um 16:58 Uhr)

  23. #23
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    so mal wieder den alten Thread aufleben lassen....

    Also im November war der Gutachter da..wurde von der Versicherung geschickt...der nahm den Schaden auch auf alles supi gelaufen...netter mensch...

    Anfang Januar!!! bekamm ich dann das Gutachten wo jeder kleine Steinschlag drinstand..schadenhöhe 1812,36 €

    Fahrzeugwert:1900€ (Finde ich ja irgentwie cool das mein 16jahr altes Auto noch so viel Wert ist^^)

    Jedenfalls hat er auch ausdrücklich daruntergeschrieben das es ein sehr gepflegtes Fahrzeug ist,und das eine Reparatur aus wirtschaftlicher seite nichts im Wege stände..

    Bis heute ist bei der Versicherung nichts Passiert...hinhalt Taktik..wir können den Unfall verursacher nicht herausfinden!!!!

    und weil die den nicht herausfinden können und der gute Mann auch noch keine Unfallmeldung abgegeben hat..bin ich nun der dumme?

    Dér Versicherungsmensch immer" Joa wes soll isch denn da Moachen??
    F...ck dich...ist mir doch egal...es kann ja nicht sein das ich auf eine Schadensregulierung 6monate warten muss??

    Joa des iss nu so isch koann dah jetscht och nischt machen..solansch wir den Berischt nischt ham ...wir ham die fimaa angeschriebeen..aber kene meldunk erholten...

    Scheiß AXA
    Boa ich bin so genervt von dem Typen ...aber er auch rufe da jede Woche an....ab März täglich....dann stündlich....und wenn der persönlich zur EON hinfährt und den Unfallverursacher sucht...mir egal..

  24. #24

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    Zitat Zitat von Astrajaner Beitrag anzeigen
    ....

    Bis heute ist bei der Versicherung nichts Passiert...hinhalt Taktik..wir können den Unfall verursacher nicht herausfinden!!!!
    ...l..
    Warum lässt du dir das alles gefallen? Hmm... ich muss es nicht verstehen.

  25. #25
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    @Kolbi

    Was soll er denn daran machen? Wenn die Versicherung den Aufklärungsverpflichtungen durch anschreiben des Verursachers nachkommt, ist das Verschulden ganz sicher auf der Seite des Verursachers.
    Wenn man jetzt die Leistung einklagen würde, müsste man die Streitkosten auch noch tragen.. und nicht die Versicherung.

    Blöde Sache, wenn der Verursacher sich nicht meldet, falls er überhaupt ermittelbar ist?!

    Anrufen bringt da auch nicht viel, die haben ein dickes Fell.

    Grüße
    Uli

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