Hi,
Mein Signum Bauj. 04/2003 hatte im Januar 2007 vorne rechts einen Federbeinbruch; die Ursache: Haarriss in der Feder an der Verjüngung, durchgerostet, ab.
Keine Kulanz von Opel, Kosten gingen auf mich.
Laut Aussage meines Opelhändlers & Rüsselsheim, muss die Spur nach einem Federwechsel nicht eingestellt werden; nach 2,5 Monaten waren beide Vorderreifen an der Innenseite bis aufs Metallgeflecht abgefahren! Nur durch einen Zufall ist dies aufgefallen, ansonsten wären die irgendwann einfach geplatzt.
Meine Opelwerkstatt war sich keiner Schuld bewußt, denn die Vorgabe aus Rüsselsheim war klar: keine Spureinstellung nötig!
Reifenfachwerkstätten und andere Opelfachwerkstätten versicherten mir jedoch, die Spur muss auf jeden Fall eingestellt werden.
Die Kosten für neue Reifen sowie Spureinstellung blieben auch an mir hängen.
Im März 2010 war ich zur Inspektion, und es stellte sich raus, hinten waren beide Federn gebrochen. Es kamen dann neue rein.
Letzte Woche Mittwoch durfte der ADAC meinen Signum huckepack zum Opelhändler fahren, da vorne rechts schon wieder die Feder gebrochen war, und zwar so heftig, dass das Vorderrad blockierte.
Ich sauer wie ein Wilder mache meinen FOH runter, weil ein weiterer vorderer Federbruch nach knappen 2,5 Jahren bei nur 40.000km Laufleistung wäre ja wohl nicht normal, und da muss ein Materialfehler vorliegen; durch meinen Druck auf den FOH zeigte sich Rüsselsheim wohl gnädig, und die Federn werden vorne kostenlos ersetzt.
Am Mittwoch teilte mir man bei der Reparaturauftragsbestätigung um 13 Uhr mit, dass der Wagen wohl erst Montag fertig werden würde, weil bis morgen (also Donnerstag) wüßte man nicht, ob man es schafft; am Freitag wäre leider geschlossen, da mein FOH eine Adam Opel AG Feier hätte, da ist dann geschlossen; ich sollte mich also drauf einstellen, dass das Auto erst am Montag fertig wird.
Ich weiß nicht was sich bei meinem FOH geändert hat, aber bis vor 2 Jahren gab es in solchen Fällen freiwillig und kostenfrei ein kleines Leihwägelchen, weil man seit 22 Jahren Opelkunde ist, den Wagen beim hiesigen Opelhändler gekauft hat, und alle Inspektionen und Reparaturen dort ausführen läßt.
Nun ja, diesmal gab es keinen Leihwagen, fahre jetzt per Taxi zur Schichtarbeit.
Donnerstag rief mich mein FOH an, und teilte mir mit, dass die Stoßdämpfer vorne doch schon betagt wären, und ob man nicht in diesem Zuge gleich neue einbauen sollte.
Ich bejahte dies. Materialkosten 280€.
Heute, Montag, rief mich mein FOH an, und teilte mir mit, beim Spureinstellen an der Hinterachse sei gleich beim ersten Versuch eine Schraube abgebrochen, und das betreffende Teil (Namen weiß ich jetzt leider vor lauter Frust nicht mehr, habs vergessen...) müßte ausgetauscht werden; Kosten 200€.
Jetzt bestünde natürlich die Gefahr, dass auf der anderen hinteren Seite gleiches Problem auftreten könnte, und dann wären es 400€ Materialkosten.
Aus einer Kulanzreparatur wären somit schon mal 680€ Materialkosten zzgl. Lohnkosten entstanden.
Meine Frage diesbezüglich wäre nun, muss die Hinterachse bzw. die Spureinstellung auch hinten vorgenommen werden, wenn nur vorne neue Stoßdämpfer eingebaut werden?
Hätte mich mein FOH nicht vor dieser Reparatur bzw. Einstellung darauf hinweisen müssen, dass bei einem 7 Jahre alten Wagen die Schrauben abreißen könnten, und welche imensen Folgekosten daraus entstehen könnten?
Im Jahre 2007 wurde nach o.g. Problem übrigens auch komplett an allen Rädern eine neue Spureinstellung vorgenommen, ohne Probleme.
Hat schon jemand gleiche Erfahrungen diesbezüglich gemacht?
mfg
Micha
Mir ist Anfang des Jahres (Januar) vorne Links die Feder gebrochen. Das wurde von der Werkstatt auf die Minusgrade zu dieser Zeit geschoben. Beide Federn wurden im Rahmen der Car Garantie dann ausgetauscht. Seitdem habe ich aber keine Probleme mehr. Spur etc. war und ist in Ordnung. Das man hinten die Spur einstellen muss halte ich für unnötig. Bei mir wurde beim Federtausch lediglich eine Achsvermessung vorgenommen. Spur musste nicht eingestellt werden. Schrauben dürften grundsätzlich nicht abreißen, insbesondere nicht an einem so wesentlichen Fahrzeugteil. Ich glaube hier hat man versucht mit roher Gewalt die Schraube zu lösen. Handwerkerspruch: Nach fest, kommt ab! Lass Dir mal die Schraube zeigen wie der Kopf aussieht ;-)
Ich fahre nun seit Juli 2009 einen Signum. Mein (Alb)Traumauto schlechthin. Als Signum Fahrer muss man anscheinend leidensfähig sein. Es erhärtet sich mit zunehmender Zeit und auch zunehmenden Werkstattaufenthalten der Eindruck, dass Opel im Signum - immerhin ein Oberklasse Fahrzeug - jede Menge "Schrott" verbaut hat. Anders kann ich mir die hier im Forum oftmals katastrophalen Schäden nicht erklären. Allerdings sind mir Deine konkreten Probleme neu. Beim Signum gibts eher Schwierigkeiten mit dem Motor, Motorteilen und der Elektronik.
ich bin mit meinem sehr zufrieden. es gab zwar das eine oder andere, es wurde bisher aber alles im rahmen der garantieleistungen i.O. gebracht.
es gibt wohl bei jeder baureihe das eine oder andere problemkind, welches der produktion entkommen ist und das ist unabhänig vom hersteller. der signum bzw. vectra C gilt in der regel als sehr zuverlässig, kann aber die eine oder andere macke mitbringen.
Geändert von plan_A5 (27.07.2010 um 13:31 Uhr)
Mal der Zwischenstand zur Reparatur:
21.07. Mittwoch: Abgabe KFZ mit Reparaturauftrag Federn ersetzen um 13 Uhr (KFZ sollte Donnerstag spätestens Montag gerichtet sein). Keine Rede von Spureinstellung.
22.07. Donnerstag: Anruf der Werkstatt, vordere Stoßdämpfer wäre marode; Telefonischer Reparaturauftrag: Stoßdämpfer ersetzen 280€ (KFZ sollte dann am Montag gerichtet sein). Keine Rede von Spureinstellung.
23.07. Freitag: Werkstatt geschlossen wegen Adam Opel AG Feier
24.07. Samstag: kein Werkstattbetrieb
25.07. Montag: Anruf der Werkstatt, bei der Spureinstellung hinten ist eine Schraube abgerissen, Ersatzteil kostet 200€ (KFZ sollte dann am Dienstag fertig sein). Auf einmal die Rede von Spureinstellung vorne & hinten!?
26.07. Dienstag: Anruf der Werkstatt auf Anrufbeantworter auf meiner Arbeit gegen 16:02 Uhr, alle haben Feierabend, keiner kann AB abhören, mit der Nachricht: ...das Ersatzteil konnte nicht bestellt werden, KFZ wird erst Mittwoch fertig...
27.07. Mittwoch: nach abhören des AB ...mir fehlen die Worte...
Der Wagen ist jetzt exakt 7 Tage in Reparatur!
Ich würde mir mal den Chef geben lassen, ihm alles genauso detalliert auflisten und die Frage stellen, ob dieses Verhalten der Werkstattmitarbeiter gängige Geschäftspraxis bei ihm ist. Dann würde ich eine zeitliche Frist setzen, ansonsten können die Deine Kundendaten aus dem Computer löschen und Du gehst zu einer anderen Werkstatt. Hat bei mir auch gewirkt!
Hab ich noch gar nie gehört das man hinten die Spur einstellt. Und das die Schraube bricht ist natürlich ärgerlich. Aber 200 Euro?
Was soll den das A für ne Schraube sein? Und B haben die keine Erfahrung damit und machen die vorher warm oder hauen WD40 drauf.
Also für mich ein Armutszeugniss.
Wenn du dir einen Satz Markenfedern z.B. H&R 30mm und einen Satz Dämpfer z.B. Koni oder Bilstein holst kommst du vermutlich billiger davon als bei den Teiletauschern.
Ich halte dich für abgezockt.
Geändert von Backmagic (29.07.2010 um 18:15 Uhr)
Das Auto der Zukunft wird einen kleinen Roboter dabei haben, der den Fahrer ins Auto legt und wieder raus holt, denn dann wird auch das ein- und aussteigen verlernt sein.