Hallo Leute,
ich bin auf der Suche nach einem Gutachten bzw. einem Vergleich via Schein/Brief wo eine Felge eingetragen ist.
Es handelt sich um diese Felge:
15" Kreuzspeiche mit Schraubansatz
7,5 J mit ET33
Nummer: 00343345
GM - ATS
Original ab Werk auf Omega A
Da ich diese Felgen bereits besitze und auf meinem Auto fahren möchte, wäre es von Vorteil wenn ich diese eintragen lasse.
Allerdings ist dafür eine ABE von nöten. Für diese Felgen gibt es aber keine ABE, diese haben auch keine KBA-Nummer, da sie Erstausrüsterfelgen sind.
Somit kann mir das KBA hier auch nicht weiterhelfen.
Also wäre ein Festigkeitsgutachten nicht schlecht.
ATS war bei der Herstellung der Felge nur der "Vermittler", so das diese keine Unterlagen darüber haben. Diese liegen bei GM - also Opel.
Von Opel haben wir jetzt aber die Antwort erhalten das die Felgen zu alt sind und es keine Unterlagen mehr über diese gibt.
Der gute Herr von der DEKRA (weil Ost) möchte aber unbedingt ein Festigkeitsgutachten bzw. eine Beglaubigung, das diese Felge wirklich original auf dem Omega A war/ist.
Jetzt werden sicher einige sagen, dass es doch logisch wäre, weil ja ein Omega viel schwerer ist als ein Astra, aber manche wollen das eben schriftlich.
Zum Schluss noch ein Bild.
Danke für Hilfe!
salü
Armin
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Hallo, verstehe ich nun nicht. Die Felgen weisen doch das GM Logo und die Typnummer auf. Das weist sie doch als Original Felgen von OPEL aus. Wichtig ist doch nur, das die aufgezogene Reifengröße schon in den Fahrzeugpapieren steht. Hatte die Felgen auch damals im Winter auf meinem Omega B, obwohl sie vom A stammen und bin problemlos durch den TÜV damit gekommen. Die ET liegt auch im Rahmen zum Astra G. Vielleicht ist dein Gutachter zu kleinlich. Probiers dochmal mit einer anderen Prüfstelle. Aber ist die Größe nicht 7Jx15ET33....?
Geändert von Omedett (22.01.2010 um 20:09 Uhr)
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Hi,
ja stimmt, sind nur 7J.
Du siehst das ja auch richtig.
Ich möchte darauf auch meine Originalbereifung vom Astra G fahren, da geben mir alle grünes Licht, zumindestens mündlich.
Keiner möchte hier seine Hand ins Feuer legen weil niemand was in der Hand hat.
Das Problem ist auch nicht der TÜV.
Das Problem sind überzüchtete Rennleitungsanwärter. (zum Glück gibt es die recht selten, aber ich habe da schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht)
Wenn die einen Mängelschein ausstellen und das dürfen die leider auf jedes Teil was denen nicht gefällt, dann muss ich das abstempeln lassen und zwar genau von der DEKRA und der gute Herr hält den Daumen solange nach unten, bis ich dem was schriftliches auf den Tisch lege, dass ich diese Felgen fahren darf.
Ich möchte genau so einer Sache mit einer Eintragung komplett vorbeugen.
Eine andere Prüfstelle ist hier in Ost nicht möglich, Abnahmen nach §21 (weil Federn vorne tiefer kommen) nur durch die DEKRA, da hat der TÜV, GTÜ und sowas nix zu melden, das dürfen die nicht.
Es wäre natürlich eine Option das in West abnehmen zu lassen, aber wo fange ich denn da bitte an?
Gruß
Armin
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Du fährst zu einem GTÜ-Partner (ja, ich weiß, 19(2) darf der nicht, fahr trotzdem hin). Du nimmst entweder die kompletten Schlüsselnummern (0039 xxx xxx) oder die ABE-Nr des Räderspenderautos mit. Bitte den Kollegen, in der Fahrzeug-ABE nach der Abteilung Räder zu suchen (er soll es ja auch nicht für lau machen). Findet er dort die Räderbezeichnung, die Du oben angegeben hast, hast Du das, was der Kollege Dekra haben wollte, auf dem Monitor.
Alles klar?
Gruß - Kay
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Hmmmm, kenne das hier bei uns im Westen aus eigenere Erfahrung, das GTÜ und DEKRA eher ein Auge zudrücken und manche Abnahmen am Fahrzeug aber nicht machen dürfen, sondern nur der TÜV...Bei euch scheints eher anders herum zu sein....![]()
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In den alten Bundesländern dürfen Einzelabnahmen ausschließlich die aaS der TÜVs, in den neuen BuLä sind es ausschließlich die aaS von Dekra.
Gruß - Kay
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was ein Durcheinander. Warum läßt man nicht überall die gleichen Organisationen, ganz gleich welche nun, das machen. Da ist man nun ein Deutschland und dann doch nicht......
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Hallo
Haben die wirklich keine KBA Nummer?
Stimmt das?
Gruß Achim
@ Omedett: Das ist eine lange Geschichte...
@ Achim: Originalteile haben keine eigene ABE, sie sind Bestandteil der Fahrzeug-ABE, daher haben sie auch keine KBA-Nummer.
Gruß - Kay
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@ Tuba, stimmt, weis ich von meinen Org. OPEL Alus, aber wieso haben dann Stahlfelgen eine KBA Nummer. Wir haben letztens welche von BMW und VW verkauft, da war eine KBA Nummer eingeprägt. Werklogo ebenfalls, also Org. Felgen (natürlich beim Zulieferer hergestellt) aber keine von Lemmerz, Südrad, Alcar(also Reifenhändler oder Zubehörhandel) oder ähnliche.....Wieso macht man da so Unterschiede bezüglich den Felgen?
Geändert von Omedett (22.01.2010 um 22:19 Uhr)
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Hi, kurzer Nachtrag noch, die richtige Nummer ist 90343345.
Tippfehler von mir, sorry.
Ich denke das liegt wirklich am Alter der Felgen, Bj. 1987 ist nicht gerade aktuell.
salü und Danke
Armin
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Hallo
Habe die keine Kennzeichnung wie z.B. UK, UJ oder so?
Wenn die das nicht hat kanns eigentlich keine Orginalfelge sein.
Oder das gabs 1987 noch nicht.
Dann brauchst halt ein Papier wiehoch die Tragfähigkeit von z.B. UK ist.
Gruß Achim
Hallo Achim,
also auf der Felge steht noch vor dem GM Logo die zwei Buchstaben JV.
Nützt das was?
Gruß
Armin
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Das nützt, und wie! Wenn ich jetzt bloß noch die Schlüsselnummern oder die ABE von so einem Ommi hätte (z.B. 0039 685 XXX) ...
Gruß - Kay
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Das JV-Rad ist u.a. für einen Omega-A-Caravan (!!), Schlüsselnummern 0039/685 001, zulässig im Rahmen der Fahrzeug-ABE E285 oder für einen Omega-A-3000, Schlüsselnummern 0039/696 001, ABE E284. Das dürfte als Nachweis über die Tragfähigkeit reichen. Der Dekra-Mann muss sich nur noch dazu herablassen, seinem Kunden den Passus aus der ABE rauszusuchen.
Sollte das mal einer suchen: ich habe es im jeweils vorletzten Nachtrag zu den ABEen gefunden. Mag sein, dass es auch schon vorher drinsteht.
Gruß - Kay
Geändert von Tuba (22.01.2010 um 23:23 Uhr)
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WOW - Danke Kay. Na da kann ich ja jetzt mal in die Spur gehen.
salü und schönes Wochenende allen
Armin
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Moin
Ich hatte ähnliches Problem und es wurde gelöst:
http://www.opel-problemforum.de/f12-...snotstand.html
Nochmal die Telefonnummer des Herrn Kuntz bei Opel:
06142/7-75008
Allerdings wollte ich die Felgen auf meinem Omega fahren.
Aber Unterlagen über diese Felgen hat Herr Kuntz.
Geändert von shockwaver (23.01.2010 um 17:51 Uhr)
So, nach langem hin und her mal die Auflösung.
Ich habe die Felgen anständig geputzt und nachpoliert.
Der passende Gummi kam auch an und wurde montiert. Vorort bei der Reifenfirma wurden auch die Räder komplett montiert. Soweit so gut.
Als die Karre wieder festen Boden hatte wollte ich los und nix ging, er rollt kein Stück. (wurde festgestellt als wir etwas nach vorne schieben wollten)
Karre wieder hoch und nachgeschaut.
Hinterräder drehen sich, alles frei, kein schleifen ... Vorderräder drehen sich kein Stück, wie angebremst.
Und genau da liegt auch der Hund begraben!
Bevor die Felgen montiert wurden, hatte ich diese mal montiert und alles war schön, Platz und so.
Nur hatten wir genau eine Woche vorher die Bremsscheiben und die Klötzer gewechselt. Krasses Ding - Opel verbaut Schwimmsättel und somit steht die Bremsanlage gute 1,5 cm weiter draußen, den bei der alten Scheibe fehlte insgesamt 1cm und je Klotz nochmal 1cm.
Ende vom Lied, die Felge drückt auf den Sattel und bremst die Vorderachse an.
Also alles runter und wieder die Winterschlappen drauf.
Da ich die Radreifenkombination gerne fahren wollte, probierte ich mit U-Scheiben, wieviel denn fehlt, bis die Felge frei läuft.
Ganze 4mm sind nötig, damit kein Kontakt mehr zu Bremsanlage besteht. Allerdings verlangt der TÜV - hier die DEKRA - einen Mindestabstand von ca. 5mm damit sich nicht gleich etwas dazwischen verklemmt. (Gewicht zB.)
Also habe ich nach Spurplatten ausschaugehalten.
Da die Räder durch die ET33 schon gut rauskommen, wollte ich keine großen "Geschütze" auffahren und habe mir 8mm Scheiben besorgt.
Wollte eigentlich welche von FK nehmen, weil ich mir da keine großen Unterschiede vorstellen konnte, wurde aber gleich wieder ausgebremst, da diese der TÜV/DEKRA hier nicht mehr einträgt aufgrund zu vieler bekannter Mängel.
Ich habe mir dann welche von SCC besorgt - inkl. längerer Radschrauben, wie das halt so sein soll.
Die Montage war schon ein gefriemel, stellt sich doch jetzt heraus das die Felge durch den Konus zur Radnabe keinen Kontakt mehr hat und somit eine anfängliche Mittenzentrierung nicht mehr gegeben ist. Da ich gelesen und mir auch viele gesagt hatten das die Radschrauben die Felge zentrieren habe ich diese normal montiert.
Soweit so gut, ich konnte die Felgen fahren.
Doch die Freude sollte gleich wieder schwinden, ab ca. 110 km/h auf der Autobahn begann das Lenkrad zu flattern und nicht nur ein bisschen.
Also zum Spur- und Achseinstellen und schauen was passiert, weil wir auch andere Federn verbaut hatten.
Beim verlassen des Geländes vom "Reifeninstitut" schaute ich nicht schlecht. Da steht doch echt ein Astra G am Strassenrand mit genau den selben Felgen.
Ich angehalten und geschaut -> kleiner Bremsscheiben 264iger oder 256iger, weiß der Geier. Ich selber fahre standard 280er und genau ab hier scheinen diese zu Groß für die Felgen zu sein - wohlgemerkt kommen diese vom Omega A und dort auch vom 3.0 - aber dieser scheint einen anderen Aufbau der Bremsanlage zu haben, zu mind. ist diese schmäler.
Dann trotzdem ab zum TÜV/DEKRA. Von einem Bekannten habe ich mir Zentrierringe aus Stahl drehen lassen, diese sollten die fehlende Mittenzentrierung wieder richten. Dieser hat alles abgenommen, allerdings ist die Vorderachse grenzwertig!
Dies sollte ich dann auch selber spüren, denn bei einer Rechtkurve mit tiefer Wasserrinne schliff das linke Rad kurz am Radhaus, oben außen.
Anschließen wurden die Ringe montiert, die ersten passten fast und die zweiten waren perfekt. Nur leider wurde die Unwucht damit wesentlich weniger, ging aber nicht weg.
Die Unwucht war auch bei beiden Rädern an der Vorderachse, weil sich die schwere mit langen Kurven auf der Autobahn änderte.
Für mich war das zwar jetzt optisch TOP, aber technisch besch....
Dazu kam noch eine klappernde Feder rechts vorn.
Also Notleine gezogen und alles zurück. Die Stahlfehlen mit den Winterrädern mussten zum neuen Retrodesign herhalten.
Gummi runter - Felgen zum Sandstrahlen, verzinken und matt schwarz pulvern.
Weißwandgummi von den ATS Alufelgen runter und auf die Stahlfelgen drauf. Vorher haben diese noch eine dezente Linierung bekommen.
Die Federbeine wurde wieder demontiert, da wir den Fehler mit der Feder nicht auf anhieb finden konnten.
Wurde auch nur durch Zufall entdeckt. Die Federn waren unterschiedlich, jedenfalls beim ersten Messen, beim zweiten mal wurde bemerkt das eine falschherum beschriftet wurden ist und zwischen oben und unten sind 7mm Unterschied, sieht man nicht aus Anhieb.
Gleich noch neue Stoßdämpfer und alles wieder zusammen.
Wieder zur Achsvermessung. Vorher noch 3cm (je Seite) Spurplatten, diesmal H&R mit Zentrierung, auf die Hinterachse, damit die Optik wieder passt.
Ich könnte auch 15mm auf die Vorderachse machen, hätte ich auch schon bei den Alus machen können, aber dann wären arbeiten am Kotflügel nötig gewesen, bzw. evtl. neuer Ärger. Die 15er von H&R haben eine Zentrierung - wenn ich dann aber lesen von Astra-G-Fahrern das es 13mm Achsnaben und 18mm Achsnaben gibt und bei mir vorne und hinten 16mm messe, "stinkt das schon wieder zum Himmel".
Also vorne jetzt ohne und so bleibt es auch.
Jetzt ist alles OK - keine Probleme mehr und der Rest auch schon alles wieder verkauft.
Viel Zeit und Geld für nix, aber so ist das mit dem schrauben an der Karre eben leider manchmal. Dumm gelaufen.
salü
Armin
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