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Thema: Fehlerdiagnose per Interface

  1. #1
    Moderator Avatar von Astraracer87
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    Astra F Caravan
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    Fehlerdiagnose per Interface

    Da der letzte Thread der sich mit dem Thema Diagnose beschäftigt hat geclosed wurde. Weil hier welche gemeint haben über gecrackte Software und Interface diskutieren zu müssen im Forum. Würde ich das Thema gerne wieder aufgreifen. Deshalb möchte ich euch inständig bitten keine Diskusionen über gechrackte Interface im Board und hier im Thread zu führen. Wer hier mit schreibt aktzeptiert das!

    Also ich habe einen Bauplan für ein serieles Interface in die Bastelanleitungen gesetzt und auch einen Adapterstecker für 16Pin 10Pin. Wer diesbezüglich Fragen oder Anregungen hat kann das hier gerne äußern.
    Wer weitere Informationen braucht oder Fragen hat bezüglich Diagnose-Interface wie zB. Protokolle; 10Pin(ALDL) to 16Pin (OBD-Buchse) Adapter; RS-232 to USB Wandler; Wie funktioniert das überhaupt; Wie deutet ich richtig den Fehlertext; usw. kann diese auch hier äußern.
    Ich würde euch auch bitten für die die es noch nicht getan haben an der Umfrage ->HIER Teilzunehmen.

    Also viel Spaß und haltet euch an die Regeln.
    Geändert von Astraracer87 (28.01.2010 um 22:12 Uhr)
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    Fehlerspeicher mit Hilfsleitung abrufen - Fehlerspeicher bei Fzg. mit E-Gas abrufen
    Tradition ist nicht das bewahren der Asche, sondern das weiterreichen des Feuers.

    "Wer in die Fußstapfen eines anderen tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren."
    "Es fängt alles mit ihren Augen an, die ganz tief in einen hinein sehen können, durch den ganzen bullshit und das gute in einem erkennen. 20 % Engel, 80 % Teufel. Bodenständig, und etwas Motoröl unter ihren Fingernägeln macht ihr auch nichts aus."

  2. #2
    Moderator
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    Avatar von Astraracer87
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    OBD / AU

    On-Board-Diagnose (OBD)
    ist ein in modernen Kraftfahrzeugen (seit den 1980er Jahren) integriertes Diagnosesystem. Während des Fahrbetriebes werden alle abgasbeeinflussenden Systeme überwacht, zusätzlich weitere wichtige Steuergeräte, deren Daten durch ihre Software zugänglich sind. Auftretende Fehler werden dem Fahrer über eine Kontrollleuchte angezeigt und im jeweiligen Steuergerät dauerhaft gespeichert. Fehlermeldungen können dann später durch eine Fachwerkstatt über genormte Schnittstellen abgefragt werden. Die Codes (die sogenannten P-Codes) sind in der ISO-Norm 15031-6 festgelegt.


    Ursprung und Grundgedanke
    OBD-Systeme wurden 1988 vom kalifornischen California Air Resources Board („Behörde für die Reinhaltung der Luft“) in den USA eingeführt. Grundlage war die Überlegung, dass es nicht ausreicht, bei der Zulassung die Abgasvorschriften einzuhalten, sondern dass die Einhaltung über die Lebensdauer sichergestellt werden soll. Die OBD-I-Norm sieht u. a. vor, dass das Fahrzeug über eigene elektronische Systeme zur Selbstüberwachung verfügt. Diese müssen abgasrelevante Fehler über eine in den Armaturen integrierte Signallampe – die sogenannte Motorkontrollleuchte (MIL = „Malfunction Indicator Light“) – anzeigen. Außerdem müssen Fehler in einem mit Bordmitteln (z. B. Blinkcode) auslesbaren Speicher abgelegt werden.
    Die neuesten Vorschriften gehen zu einer Überwachung der Überwachung. Grundlage ist die Befürchtung, dass die Diagnosen über die Lebensdauer nicht regelmäßig durchgeführt werden. Daher muss aufgezeichnet werden, wie oft die Diagnosen durchgeführt werden, und es werden bestimmte Quoten vorgegeben (IUMPR: In use monitor performance ratio). Die Ergebnisse können über einen genormten Stecker über eine serielle Schnittstelle mit genormten Protokoll (siehe z. B. K-Leitung) oder über den CAN-Bus ausgelesen werden.

    OBD-Funktionen

    1. Fehlerlampe (MIL)

    Die Malfunction Indicator Lamp (MIL) signalisiert dem Fahrer das fehlerhafte Verhalten einer
    Komponente. Im Geltungsbereich der EOBD wird die MIL spätestens im dritten Fahrzyklus
    mit erkanntem Fehler eingeschaltet. Nach drei fehlerfreien Fahrzyklen wird sie wieder ausgeschaltet.
    Bei einem sporadischen Fehler, z.B. "Wackelkontakt", bleibt der Fehler noch 40
    Fahrten im Fehlerspeicher eingetragen. Wird ein Signalpfad als endgültig defekt eingestuft,
    wird in der Regel eine Ersatzfunktion eingeleitet (z.B. Motortemperatur-Ersatzwert T=90°C). Neben Ersatzwerten können auch Notlaufmaßnahmen (z.B. Begrenzung der Motorleistung) zur Erhaltung der Fahrsicherheit, Vermeidung von Folgeschäden sowie Minimierung von Abgasemissionen eingeleitet werden.



    2. Fehlerspeicher-Kommunikation
    Die OBD-Gesetzgebung schreibt eine Standardisierung der Fehlerspeicherinformation und des Zugriffs darauf vor. Dies ermöglicht das Auslesen des Fehlerspeichers über genormte, frei käufliche Tester. Der Kommunikationsaufbau geschieht in drei Phasen:
    - Reizen des Steuergerätes
    - Baudrate erkennen und generieren
    - Keybytes lesen, die zur Kennzeichnung des Übertragungsprotokolls dienen
    Zukünftig soll die Kommunikation über CAN-Bus erfolgen.



    3. Katalysatordiagnose
    Die Funktionsüberwachung des Oxidationskatalysators erfolgt über Temperatur und
    Druckdifferenzmessungen und dem Vergleich mit berechneten Modellwerten. Die
    Überwachung von NOx-Speicherkatalysatoren erfolgt über Breitband-Lambda-Sonden
    oder NOx-Sensoren.



    4. Diagnose Partikelfilter
    Da der Druckunterschied zwischen Filtereingang und -ausgang eine bestimmte Größe hat, bzw. in einem bestimmten Bereich liegt, kann mit einer Differenzdruckmessung auf einen gebrochenen, entfernten oder verstopften Filter geschlossen werden.
    So ergibt sich z.B. bei einem verstopften Filter eine größere Druckdifferenz
    delta p, da der Abgasdruck p1 am Filtereingang (Staudruck) größer ist als der Druck am Filterausgang p2. Diese Druckdifferenz wird im Steuergerät mit einem Sollwert bzw. -bereich verglichen.

    5. Verbrennungsaussetzer
    Fehlerhafte Einspritzungen sowie Kompressionsverlust führen zu einer schlechten Verbrennung und damit zu Verschlechterungen der Emissionswerte. Die Aussetzerkennung wertet im Leerlauf für jeden Zylinder die Segmentzeit (Zeit von einer Verbrennung bis zur nächsten) aus. Eine im Vergleich zu den anderen Zylindern vergrößerte Segmentzeit deutet auf einen Aussetzer oder Kompressionsverlust hin.


    6. Diagnose Kraftstoffsystem
    Hierzu gehören hauptsächlich die elektrische Überwachung der Injektoren und der Raildruckregelung (Common-Rail-System) sowie die Schaltzeit der Einspritzdüsen (Pumpe-Düse-System). Weiter werden spezielle Funktionen überprüft, die die Einspritzmengengenauigkeit erhöhen, z.B. Nullmengenkalibrierung und Mengen-Mittelwert-Adaption.

    7. Diagnose Lambda-Sonden
    Die beim Diesel-System eingesetzten Breitband-Lambda-Sonden werden elektrisch auf Kurzschluss, Kabelunterbruch und Plausibilität des Signals überwacht.
    Zusätzlich wird das Heizelement elektrisch und auf bleibende Regelabweichung überprüft.


    8. Diagnose Abgasrückführsystem
    Das Abgasrückführventil wird elektrisch und funktional überwacht. Die funktionale Überwachung erfolgt über Temperaturfühler oder Druckfühler im Ansaugkanal, bzw. einem Potentiometer am Abgasrückführventil. Die Sensoren melden dem Steuergerät, ob das System funktioniert. Bleibt die Rückmeldung aus, wird vom Steuergerät die OBD-Lampe angesteuert. Bei einem vorhandenen Abgaskühler wird hinter dem Kühler die Temperatur gemessen und mit einem aus einem Modell berechneten Sollwert verglichen.

    9. Diagnose Kurbelgehäuseentlüftung
    Fehler in der Kurbelgehäuseentlüftung werden - je nach System - durch den Luftmassenmesser erkannt.


    10. Diagnose Motorkühlsystem
    Mit einem Kühlmitteltemperatursensor wird das Erreichen einer Nominaltemperatur der
    Kühlflüssigkeit überprüft. Dadurch wird z.B. ein defekter Thermostat erkannt, der zu einer nur langsam ansteigenden Kühlmitteltemperatur und damit zu höheren Emissionen führt. Der Kühlmitteltemperatursensor wird elektrisch, sowie auf

    Plausibilität der Messwerte überprüft.



    11. Periphere Bauteile
    Sämtliche Sensoren und Aktoren, welche Einfluss auf die Emissionen haben oder zur Überwachung anderer Komponenten oder Systeme benutzt werden, müssen überwacht werden. Dabei werden bei Sensoren elektrische Fehler (z.B. Kurzschlüsse), Bereichsfehler (Überoder Unterschreiten des Messbereichs) und Plausibilitätsfehler (Vergleich mit anderen Sensoren oder aus Modellen berechneten Werten) unterschieden. Aktoren werden elektrisch und falls möglich funktional überwacht. Funktionale Überwachung bedeutet, dass die Umsetzung eines gegebenen Stellbefehls überwacht wird, indem die Reaktion beobachtet
    oder gemessen wird (z.B. durch einen Lagesensor).


    Diesel OBD-Abgasuntersuchung
    Die Diesel OBD-Abgasuntersuchung ist seit dem 01.10.2005 Pflicht für alle neuen Diesel Pkw´s bis 2,5t, welche ab ca. Januar 2004 auf dem Markt sind. Für alle Fahrzeuge welche ab dem 01.10.2006 erstmals in Verkehr kommen gilt ein neuer Trübungs-Standardwert (1,5m)
    Die Au ist nur gültig, wenn der Messgerätetyp, die Programmversion und Ablauf der AU-Frist auf der Prüfbescheinigung ausgedruckt wird. Allerdings ist bis zum 31.12.2009 eine Übergangsfrist eingeräumt worden, wonach weiterhin mit bestehendem, OBD-fähigen AU-Tester geprüft werden darf. Danach dürfen nur noch AU-Tester verwendet werden, die die AU-DuVRichtlinien (Abgasuntersuchungs-, Durchführungs- und Verfahrensrichtlinie) erfüllen.
    Für die AU-Durchführung sind weiterhin eine erfolgreiche Teilnahme an einer Diesel-OBDSchulung sowie eine Erweiterung des QS-Systems (Qualitätssicherung) auf Diesel-OBD notwendig.


    Ablauf der Abgasuntersuchung
    - Sichtprüfung der abgasrelevanten Bauteile
    - Eingabe der Fahrzeug-Identifizierungsdaten

    - Ermitteln der Sollwerte
    - Anschluss des EOBD-Steckers
    - MIL-Sichtprüfung
    - Readiness-Code auslesen
    - Fehlerspeicher auslesen
    - Messung der Leerlauf- und Abregeldrehzahl, sowie der Rauchgastrübung
    - Ausdruck der Prüfbescheinigung und Zuteilung der Plakette



    - Sichtprüfung der abgasrelevanten Bauteile
    Prüfung der schadstoffrelevanten Bauteile einschließlich Auspuffanlage auf

    Vorhandensein, Vollständigkeit, Dichtheit und Beschädigung, soweit ohne
    Demontage sichtbar.


    - Eingabe der Fahrzeug-Identifizierungsdaten
    Eingabe von amtl. Kennzeichen, Schlüsselnummern, Fahrzeug-Ident-Nummer,

    Kraftstoffart sowie Kilometerstand. Hierbei ist zu beachten, dass bei neuen
    Fahrzeugdokumenten diese Angaben unter anderen Bezeichnungen und an
    anderer Stelle im Zulassungsschein zu finden sind (siehe Tabelle).


    - Ermitteln der Sollwerte
    Fahrzeugspezifische Sollwerte aus Datenbanken ermitteln. Sind vom Hersteller

    keine Angaben gemacht, so gelten die gesetzlichen Höchstwerte:
    - Diesel (Erstzulassung vor dem 01.10.2006)


    Trübungswert bis 2,5 m

    - Anschluss des EOBD-Steckers

    Der EOBD-Stecker ist ein genormter, 16-poliger Stecker (siehe Bild). Der Anschluss

    im Fahrzeug soll sich in einem Umkreis von einem Meter vom Fahrer befinden,
    üblicherweise unter dem Armaturenbrett oder unter dem Aschenbecher.


    Pin 7 u. 15:


    Datenübertragung nach DIN ISO 9141-2

    Pin 2 u. 10:

    Datenübertragung nach SAEJ1850

    Pin 4 / 5:

    Fahrzeug- / Signalmasse

    Pin 16:

    Batterie Plus


    - MIL-Sichtprüfung
    Bei der MIL-Sichtprüfung ist die Funktion der Fehlerlampe zu überprüfen. Diese muss

    bei eingeschalteter Zündung leuchten und nach Start des Motors erlöschen.


    - Readiness-Code auslesen
    Der Readiness-Code zeigt, ob die Diagnosefunktion wenigstens einmal abgearbeitet

    worden ist. Der Readiness-Code ist ein 8-stelliger Binärcode, welcher erzeugt wird,
    wenn:
    - alle Diagnosen fehlerfrei durchlaufen sind und damit die MIL nicht leuchtet
    - alle Diagnosen durchlaufen und erkannte Fehler im Fehlerspeicher abgelegt
    sind und durch das Leuchten der MIL angezeigt werden


    Data C

    zeigt an, welche Systeme überwacht werden. Eine 1 bedeutet
    "Komponente wird überwacht", eine 0 "Komponente wird nicht überwacht”.

    Data D
    zeigt, ob die Komponente geprüft wurde. Eine 0 bedeutet
    "Komponente wurde überprüft", eine 1 "Komponente wurde nicht überprüft".
    Ist der Readiness-Code nicht erzeugt oder gelöscht worden (z.B. Abklemmen der Batterie), muss zum Setzen ein definierter Fahrzyklus durchgeführt werden.


    Phase 1:

    Kaltstart, Leerlauf ca. 3 Minuten

    Phase 2:
    Konstantfahrt mit 40 bis 50 km/h, ca. 4 Minuten

    Phase 3:
    Konstantfahrt 60 bis 100 km/h, ca. 15 Minuten, dabei auf Schubphasen achten


    - Fehlerspeicher auslesen

    Anschließend wird der Fehlerspeicher ausgelesen. Wurden Fehler erkannt, ist ein

    Bestehen der Abgasuntersuchung nicht möglich.


    - Messung der Leerlauf- und Abregeldrehzahl, sowie der Rauchgastrübung

    Zuerst werden die Leerlaufdrehzahl sowie die Abregeldrehzahl bei einer Motortemperatur

    von mindestens 60 °C ermittelt. Anschließend erfolgt eine viermalige
    Messung der Rauchgastrübung bei freier Beschleunigung.
    Bei der Trübungsmessung wird ein Teil des Abgases über einen Entnahmeschlauch
    der Messkammer zugeführt. In der Messkammer durchläuft ein Lichtstrahl das
    Dieselabgas. Dabei wird die Lichtschwächung fotoelektrisch gemessen und in
    Trübung T [%] oder als Absorbtionskoeffizient k [m]
    angezeigt. Voraussetzung hierfür ist eine exakt definierte Messkammerlänge, sowie das Freihalten der optischen Fenster von Ruß durch Luftvorhänge (Spülluft). Die erhaltenen Messwerte lassen sich im Allgemeinen nicht direkt mit Messwerten aus anderen Messverfahren vergleichen (z.B. Emissionsgrenzwerte in g/kWh).





    - Ausdruck der Prüfbescheinigung und Zuteilung der Plakette
    Nur wenn alle Prüfschritte bestanden wurden ist die Abgasuntersuchung bestanden

    und die entsprechende Plakette kann zugeteilt werden.
    Zusätzlich wird eine Prüfbescheinigung oder ein Nachweis ausgedruckt.
    Darauf müssen
    - Datum
    - Uhrzeit
    - ausführende Stelle
    - Messgerätetyp und Softwareversion
    - Fahrzeug-Ident-Nummer
    - Soll- und Ist-Werte
    - Funktionsprüfung OBD und Fehlerspeicher
    enthalten sein.


    Wissenswertes zu Emissionen

    HC = Kohlenwasserstoffe

    sind unverbrannte Kraftstoffanteile, die nach einer unvollständigen Verbrennung im
    Abgas auftreten. Kohlenwasserstoffe HC kommen in unterschiedlichen Formen vor

    (z.B. C
    6H6, C8H18 ) und wirken sich unterschiedlich auf den Organismus aus.
    Einige reizen Sinnesorgane, andere gelten als krebserregend (z.B. Benzol).

    gesättigte
    Kohlenwasserstoffe, fast geruchlos, narkotische Wirkung, leicht schleimhautreizend.

    ungesättigte
    Kohlenwasserstoffe, leicht süßlicher Geruch, leicht schleimhautreizend.


    aromatische
    Kohlenwasserstoffe, Nervengift mit narkotischer Wirkung. Kohlenwasserstoffverbindungen sind mit Stickoxid und Sonnenlicht an der Smog- und Ozonbildung beteiligt.



    CO = Kohlenmonoxid
    entsteht bei der unvollständigen Verbrennung kohlenstoffhaltiger Brennstoffe.

    Es ist farb- und geruchlos, explosiv und in höchstem Maße giftig.
    Da es eine höhere Wesensverwandtschaft zu Hämoglobin (rote Blutkörperchen)
    hat, kann es den Sauerstofftransport blockieren. In normaler Konzentration im
    Freien oxidiert es in kurzer Zeit zu Kohlendioxid [CO]
    Konzentration in der Atemluft ist es tödlich.


    Achtung : Schon 0,3 % Vol. CO für 30 Min. in der Atemluft führen zum Tode!


    CO2 = Kohlendioxid
    ist ein farbloses, nicht brennbares Gas. Es entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen (z.B. Benzin, Diesel). Dabei geht der Kohlenstoff mit dem angesaugten Sauerstoff eine Verbindung ein. Da u.a. Kohlendioxid [CO2 ] die Schutzschicht der Erde gegen die UV-Strahlen der Sonne verringert, gilt der Anstieg des CO2 - Gehaltes in der Atmosphäre als wesentliche Ursache für den Treibhauseffekt (d.h. Ursache für die Aufheizung der Erdatmosphäre).

    In der Klimaschutzvereinbarung der führenden Industriestaaten hat Deutschland für das Jahr 2005 eine Reduzierung seiner CO
    2 - Emissionswerte um ein Viertel
    (bezogen auf das Jahr 1990) zugesagt. Das bedeutet u.a. für den Kraftfahrzeugverkehr, dass in Zukunft durch technische Maßnahmen zur Minimierung des Kraftstoffverbrauchs 20.000.000 t Kohlendioxid weniger freigesetzt werden sollen.


    N2 = Stickstoff
    ist ein nicht brennbares, farb- und geruchloses Gas. Stickstoff ist ein elementarer Bestandteil unserer Atemluft (78% Stickstoff [ N2 ], 21% Sauerstoff [ O2 ],1% weitere Gase) und wird durch die Ansaugluft der Verbrennung zugeführt. Der größte Teil des angesaugten Stickstoffs tritt in reiner Form im Abgas wieder aus, nur ein kleiner Teil geht mit dem Sauerstoff [ O2 ] eine Verbindung ein. Es entstehen Stickoxide [ NOX ].

    NOX = Stickoxide
    sind Verbindungen von Stickstoff N2 und Sauerstoff O2 (z.B. NO, NO2, N2O,.......) Stickoxide entstehen unter hohem Druck, hoher Temperatur und Sauerstoffüberschuss während der Verbrennung im Motor. NO ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, welches sich in der Luft langsam zu NO2 (Stickstoffdioxid) umwandelt. NO 2 ist in reiner Form ein rotbraunes, stechend riechendes, giftiges Gas und kann mit Wasser salpetrige Säure bilden. Es reizt die Lunge durch Gewebeanätzungen. Durch Sonneneinstrahlungen wird aus dem Stickstoffdioxid atomarer Sauerstoff [O] abgespalten, der sich mit Sauerstoff [O2] zu Ozon [O3] verbindet. Stickoxide und Kohlenwasserstoffe werden für die Smogbildung verantwortlich gemacht.


    SO2 = Schwefeldioxid
    ist ein farbloses, stechend riechendes, nicht brennbares Gas. Schwefeldioxid begünstigt Erkrankungen der Atemwege, tritt aber in nur sehr geringem Maße in Abgasen auf. Durch eine Minderung des Schwefelgehaltes im Kraftstoff kann die Schwefeldioxid- Emission gesenkt werden. In Verbindung mit Wasser entsteht schweflige Säure, bekannt als saurer Regen. Außerdem erhöht der Schwefel beim Dieselmotor die Partikelmasse und beeinträchtigt die Wirkungsweise des DeNOx-Katalysators.


    O2 = Sauerstoff
    ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. Es ist der wichtigste Bestandteil in unserer Atemluft mit einem Anteil von ca. 21%. Der Sauerstoff wird, wie der

    Stickstoff, über den Luftfilter angesaugt, nur durch ihn wird die Oxidation des Kraftstoffes möglich. Der "Restsauerstoffanteil" im Abgas ist ein Bewertungskriterium für die Qualität der Verbrennung.


    H2O = Wasser
    wird zum Teil vom Motor angesaugt (Luftfeuchtigkeit) oder entsteht bei der kalten Verbrennung (in der Warmlaufphase). Die Kohlenwasserstoffverbindungen zerfallen bei der Verbrennung und der Wasserstoffanteil verbindet sich mit dem Luftsauerstoffanteil zu Wasser. Bei einer Verbrennung von 1 kg Kraftstoff entstehen etwa 1 kg Wasser in Dampfform. Es handelt sich hierbei um eine unbedenkliche Abgaskomponente.

    Partikel (Feststoffe)

    Bestandteile:
    - Ruß
    - Sulfate
    - Gebundene Kohlenwasserstoffe


    - Metalloxide


    Physiologische Wirkung:

    - Vermutlich krebserregend
    - Gelten als allergisierend
    - in Kombination mit SO2 toxisch

    Maßnahmen zur Emissionsminderung

    - Innermotorische Maßnahmen

    Zielkonflikt: Alle Abgasgrößen können nicht gleichzeitig minimiert werden.
    - Externe Abgasnachbehandlung









    Quellen


    - Bosch "Kraftfahrtechnisches Taschenbuch"
    - Gelbe Reihe von Bosch "Abgastechnik für Dieselmotoren"






    Geändert von Astraracer87 (10.12.2009 um 22:55 Uhr)
    Signatur:

    Fehlerspeicher mit Hilfsleitung abrufen - Fehlerspeicher bei Fzg. mit E-Gas abrufen
    Tradition ist nicht das bewahren der Asche, sondern das weiterreichen des Feuers.

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  3. #3
    Moderator Avatar von Megara
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    Aufbau der EOBD Fehlercodes

    1. Stelle:
    P = Antriebsstrang (Powertrain)
    B = Karosserie (Body)
    C = Fahrwerk (Chassis)
    U = Bussystem (Network)

    2. Stelle:
    0 = herstellerunabhängig
    1 = herstellerspezifisch

    3. Stelle:
    0 = Gesamtsystem
    1 = Sekundärluft und Gemischaufbereitung
    2 = Kraftstoffsystem
    3 = Zündsystem oder Verbrennungsaussetzer
    4 = zusätzliche Systeme zur Emissionsminderung
    5 = Geschwindigkeits- und Leerlaufregelsysteme
    6 = Computer und Ein-/Ausgangssignale
    7 = Getriebe

    4. + 5. Stelle:
    Fortlaufende Nummerierung der Bauteile
    Ein schlechter Handwerker schimpft immer über sein Werkzeug...
    Chinesisches Sprichwort

  4. #4
    Moderator
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    Avatar von Astraracer87
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    Da ich in der Umfrage gesehen habe das fast so viele OP-COM USB benutzen wie TECH2, wollte ich fragen ob interesse an Anleitungen bestehen, so wie wir die für den TECH2 haben? Also zB Tempomat nachträglich freischalten; BC; Stellgliedtests; usw?
    Signatur:

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  5. #5
    findet sich zurecht Avatar von renegomoll
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    Ja! Immer!
    Ja,ich weiss, beige metallic ist zwar Scheisse, aber dafür jetzt mit Phase 1 unterwegs und bei dem Opa-Auto bedeutet das richtig viel Spass!

  6. #6
    Moderator
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    So nach der Andorhung der Anleitung habe ich heute die Erste Anleitung erstellt.
    Wer Screenshoots hat von einer Programmierung oder sonstiges hat, kann mir diese gerne zusenden und ich werde ein How-to erstellen.
    Geändert von Astraracer87 (25.01.2010 um 19:37 Uhr)
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  7. #7
    Moderator
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    So habe nun schon ein paar How To erstellen können:

    Weiter komme ich leider nicht mehr. Bitte helft mir damit ich weitere erstellen kann!
    Wer Screenshoots hat von einer Programmierung oder sonstiges hat, kann mir diese gerne zusenden und ich werde ein How-to erstellen.
    Signatur:

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  8. #8
    ist regelmäßig hier
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    Hallo,

    ich möchte Interface aus der Bastelanleitun nachbauen. Leider finde keine Bezugsquelle für einen 10-Poligen ALDL-Stecker. Vielleicht weiß ja einer von euch, wo man sowas bekommen könnte?
    Was ist eigentlich generell mit diesem Interface möglich, ausser Fehler abfragen und löschen? Kann man damit (entsprechende Software vorrausgesetzt) auch Sensorwerte abfragen, und z.b. das MID auf Fremdradio programmieren?

  9. #9
    Moderator
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    Ja je nach Software kannst du das alles machen. Als Software kannst du zB die Demoversion von OP-COM nehmen. Den Stecker bekommst du hier Küster DatenSysteme OnlineShop.
    Signatur:

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  10. #10
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    Fehlerspeicher mit Hilfsleitung abrufen - Fehlerspeicher bei Fzg. mit E-Gas abrufen
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  11. #11
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  12. #12
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    Update:

    http://www.opel-problemforum.de/f70-...FCrzungen.html

    Sollte ich noch das ein oder Andere STG vergessen haben bitte PN an mich mit Bezeichnung. Danke

    Ihr könnt auch hier gerne Fragen zu Diagnose, Freischaltungen oder der gleichen stellen!
    Geändert von Astraracer87 (31.01.2010 um 16:56 Uhr)
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  13. #13
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    Ich hab jetzt auch mein OP-COM endlich bekommen. Leider kann ich an meinem Astra nichts programmieren, nur auslesen geht. Allerdings bekomme ich keine Verbindung mit dem Automatikgetriebe-Steuergerät. Auch zum MID kann ich keine Verbindung aufbauen. Das taucht aber auch erst im Modelljahr 1997 auf, mein Astra ist aber MJ 1994.

    Anderes Thema: Meine Mutter hat einen Corsa-D auf dem noch Garantie ist. Kann der FOH nachvollziehen, wenn ich mein OP-COM am Corsa anschliessen würde?

  14. #14
    weiß wo es lang geht Avatar von TbMoD
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    und wenn du einfach mal 1997 nimmst fürs MID ?
    kommste dann rein ?

    und nein der Händler kann nicht nachvollziehn wer sich wie per Diagnosegerät "zu schaffen" gemacht hat

  15. #15
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    Mach mal ein Bild vom Interface.
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  16. #16
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    Zitat Zitat von TbMoD Beitrag anzeigen
    und wenn du einfach mal 1997 nimmst fürs MID ?
    kommste dann rein ?
    Das habe ich ja gemacht, da dass MID im MJ1997 das erste mal überhaupt auftaucht.

    Im Anhang ein Bild vom Interface
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  17. #17
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    K-Leitung ist ein bidirektionaler Ein-Draht-Bus für die Datenübertragung in der Automobiltechnik nach ISO 9141 und ISO 14230-1. Im Zusammenspiel mit der L-Leitung der Fahrzeugdiagnose kann die K-Leitung auch unidirektional betrieben werden.

    L-Leitung ist gemäß den Normen lediglich zur Reizung des Steuergerätes. Eine derartige Initialisierung ist aber in der Praxis unüblich und wird von allen gängigen Fahrzeugen über die K-Leitung abgewickelt. Einige Fahrzeuge von Opel nutzen die L-Leitung zum Austausch von Nutzdaten, was nicht normgerecht ist und wofür ein spezieller Adapter (meistens als KKL oder K/KL oder Ähnliches bezeichnet) benötigt wird.
    Verwendet werden die K- und L-Leitung vor allem zur Kommunikation nach außen, z. B. für die On-Board-Diagnose von Steuergeräten in der Werkstatt. Die Übertragung kann zu einem Zeitpunkt immer nur in einer der beiden Richtungen erfolgen, nach Abschluss eines Datentelegramms aber auch in die andere. Trotzdem wird die Charakteristik eines Busses beibehalten, dass Kommunikation mit mehreren Steuergeräten über dasselbe Kabel möglich ist: Ein bestimmtes Steuergerät wird während der Reizung (s. u.) mit seiner ID adressiert und ab dann nur mit ihm kommuniziert, solange bis ein anderes Steuergerät angesprochen wird. Es werden typischerweise Übertragungsrate von 9.600Baud.
    Der Bus arbeitet mit Pegeln, die relativ zur Batterie-Spannung (ca. 12 V bzw. 24 V) des Fahrzeugs definiert sind und je nach Signalrichtung (Fahrzeug zum Diagnosegerät oder umgekehrt) für eine logische 0 (Low) 0–30 % und für eine logische 1 (High) 70–100 % der Batteriespannung betragen.

    Quelle: Bosch KFZ Technik
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  18. #18
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    Opel Scanner Infos

    Hallo,

    gibt es Probleme mit dem Opel Scanner bei der Abfrage der Steuergeräte,
    da beim Opel Scanner ja die Diagnose pins ja nur über 27 ohm zusammen
    geschaltet sind.
    Oder ist der Op Com besser,dort werden die Diagnose Pins ja per Relay
    geschaltet.

    Wer kann mir sagen ob und welche Probleme es gibt,
    damit ich weis was ich mir kaufen soll.

    Gruß
    Frank

    PS:An Admin, habe schon das Forum durchsucht, aber nichts genaues gefunden welche Probleme es gibt oder nicht.

  19. #19
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    Also dein Problem ist du bekommst keine Kommunikation? Wie äußert sich das?



    @ MiachelJ Das sind Programmierfehler im Programm bzw. das ist nie von OP-COM Fertig entwickelt worden ebenso wenig wie DWA und CO. Habe gehört der Opel Scanner soll dafür besser geeignet sein.
    Geändert von Astraracer87 (06.03.2010 um 16:51 Uhr)
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  20. #20
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    Astraracer, das wäre ja meine Frage gewesen,gibt es Probleme mit dem
    opel scanner ,ja/nein, wenn ja welche.????

    Frank

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